Mutter-Kind-Kur: Zeit für Erholung

Mütter leiden unter Stress, nehmen sich kaum eine Auszeit und werden irgendwann krank. In Mutter-Kind-Kuren lernen Mütter auf sich selbst zu achten. Wer hat Anspruch auf eine Kur? Welche Anlaufstellen gibt es?


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Mutter-Kind-Kur als Erholung



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© Thinkstock
Den Haushalt organisieren, sich um den Nachwuchs kümmern und dann vielleicht auch noch im Job funktionieren - da sehen sich Mütter schonmal allein gelassen, Entspannung rückt für Mütter in weite Entfernung. Durch den Dauerstress werden Mütter krank. Typisch sind psychosomatischen Beschwerden, zum Beispiel:

•   Rückenschmerzen
•   Herzrasen
•   Schlaflosigkeit

Dann ist es höchste Zeit, neue Kraft und Zuversicht zu tanken. Doch mit einem Tapetenwechsel in den Ferien ist es meist nicht getan. Damit sich gestresste Mütter wirklich erholen können, brauchen sie eine Auszeit und richtig Abstand vom Alltag.  Während der Mutter-Kind-Kur lernen Mütter Grenzen zu setzen und Kraftreserven zu mobilisieren.
Mutter-Kind-Kur als vorbeugende Maßnahme
Eine Mutter-Kind-Kur ist kein Urlaub auf Rezept, sondern eine vorbeugende Maßnahme. Sie soll verhindern, dass stark belastete Mütter ernsthaft erkranken. Deshalb werden sie während des dreiwöchigen Kuraufenthaltes nicht nur medizinisch betreut, sie lernen auch, den anstrengenden Alltag besser zu bewältigen. Für jede Mutter gibt es bei der Mutter-Kind-Kur einen individuellen, auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Maßnahmenplan. Eine Mutter-Kur besteht zummeist aus:

•   Bewegungsübungen
•   Anleitung zu Entspannungsübungen
•   psychotherapeutischen Gesprächen
•   Erziehungsberatung
•   Gesundheitsberatung
•   Ernährungsberatung
•   Betreuung der Kinder

Weil Mutter-Kind-Kuren bisher zu den freiwilligen Leistungen der Kassen zählten, war es in der Vergangenheit nicht immer ganz einfach, eine genehmigt zu bekommen.


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