Nachtisch für Kinder geht auch gesund

Wenn ein gelungenes Mittagessen in einem köstlichen Nachtisch gipfelt, dann strahlen die Kinder. Wie gut, dass Pudding, Quark & Co. sogar gesund sein können.


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Jeder hat so seine Nachtisch-Vorlieben



Nachtisch: Wackelpudding

Lecker, Wackelpudding!


Der Mittwoch ist für meine Kinder der schönste Tag der ganzen Woche. Da kocht nämlich immer Oma - und das heißt: Zum Nachtisch gibt es Pudding! „Schoko oder Vanille, beides super. Nach dem Essen schmeckt nämlich was Süßes einfach toll!“, schwärmt meine Große. Das findet auch ihr kleiner Bruder - und so sind die beiden sich zumindest bei diesem Thema mal einig. Ich bin da typisch norddeutsch geprägt und kann bei Roter Grütze mit einem Klacks Schlagsahne obendrauf nicht widerstehen. Und für meinen Mann macht erst eine Portion Eis ein Festtags-Mahl komplett.

Geht´s ums Dessert, hat eben jeder seinen eigenen Favoriten. Doch ob Pudding, Rote Grütze oder Eis - richtig ausgewählt und wohldosiert, sind Nachtische zum Glück eine gesunde Ergänzung der Mahlzeit, enthalten sie doch eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe. Insbesondere, wenn sie aus frischen Zutaten selbst zubereitet wurden.

Vor allem wirken Desserts natürlich durch ihren süßen Geschmack. Gerade ein deftiger Hauptgang wird dadurch angemessen abgeschlossen - wenn unterschiedliche Geschmackseindrücke angesprochen werden, macht das nicht nur satt, sondern auch zufrieden. 
Fruchtiger Nachtisch für Kinder viel besser als Schokolade
Mit einem süßen Ende des Mittagessens sind kleine Naschkatzen sogar doppelt
gut bedient: Denn so wird auch die Lust auf Schokolade & Co. gestillt - ohne dass Kinder versuchen müssten, mit Süßem gegen ihren Hunger anzukommen. Die Zeit direkt nach dem Essen ist also eine gute Naschzeit.

„Stillen Sie die Lust auf Süßes mit fruchtigen Desserts“, rät die Ernährungswissenschaftlerin Rosemarie Zehetgruber. Denn solche Naschereien enthalten im Gegensatz zu industriell gefertigten Süßigkeiten viele gute und gesunde Zutaten. Ein Nachtisch mit frischen Früchten ist  eine besonders gute Wahl, denn Obst gehört zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Gehalt an Wirkstoffen. Nicht umsonst empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Obst zwei- bis dreimal täglich auf den Speiseplan zu setzen.

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Warum also nicht nach dem Mittagessen einen Obstsalat? Der schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch die gesündeste Art, süß zu schlemmen. Durch die vielen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe wird jedes Mittagessen so noch besser. Wenn Ihr Kind gern Obst isst und verschiedene Sorten mag: prima! Schöpfen Sie aus dem Vollen, schließlich hat jede Obstsorte Vorteile: Äpfel beispielsweise stärken das Immunsystem und regulieren die Verdauung. Weil der besonders gesunde Pflanzenstoff Quercetin direkt unter der Schale sitzt, sollten die Äpfel am besten ungeschält in die Salatschüssel wandern.

Außer Äpfeln mögen die meisten Kinder auch Bananen. Sie sorgen für fruchtige Süße und eine Extraportion Magnesium, die Knochen und Muskeln stärkt.

Echte Super-Vitamin-und-Mineralstoff-Bomben sind alle Beerenfrüchte der Saison wie Erdbeeren und Himbeeren. Auch Vitamin-C-reiche Kiwis passen gut in solch einen Nachtisch - und stehen bei vielen Kindern auf der Beliebtheits-Skala ganz weit oben.
Tipps für den perfekten Obst-Nachtisch
Je bunter der Salat, desto besser. Schneiden Sie alles Obst einfach klein und vermischen Sie es mit einem Schuss Orangensaft. So wird nichts braun. Sehr gut dazu passen auch gehackte Nüsse, geröstete Mandelblätter, Joghurt-Creme oder ein Klacks Schlagsahne.


Lieblingsobst bunt gemixt, so mögen es auch die Kleinen.


Doch nicht nur roh, auch gekocht ist Obst als Nachtisch fein: als Kompott oder klassische Rote Grütze mit wenig Zucker, aber vielen Beerenfrüchten. Sogar so mancher Saft lässt sich ganz einfach in einen löffelbaren, gesunden und besonders leichten Nachtisch verwandeln: Dazu etwa einen halben Liter Trauben- oder Johannisbeersaft erwärmen. Sechs Blatt weiße Gelatine erst einweichen, dann in einer Suppenkelle im Wasserbad auflösen und in den Saft rühren. Nach etwa vier Stunden Kühlzeit wackelt eine rote Götterspeise perfekt in der Schüssel - ganz ohne Farbstoffe. Denn die machen die meisten Instant-Götterspeisen und Fertigprodukte nicht empfehlenswert. Vor allem nicht für Kinder, weil mancher Farbstoff im Verdacht steht, Allergien auszulösen.




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