Folsäure, das Wunder-Vitamin

Folsäure gehört zur Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine und wird vor allem für die Zellteilung benötigt. Daher gehört es in der Schwangerschaft zu den wichtigsten Vitaminen. Das Baby braucht es für sein Wachstum und die Entwicklung der Nervenzellen. Bei einem Folsäuremangel kann ein offener Rücken drohen.


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Wichtig in der Schwangerschaft: Grüne Gemüsesorten enthalten Folsäure


Ein Mangel von Folsäure kann:


● die Entwicklung des Embryos beeinträchtigen,
● das zentrale Nervensystem des Babys schädigen
● verhindern, dass sich das Neuralrohr schließt („offener Rücken“).

600 Mikrogramm Folsäure sollten Frauen während der Schwangerschaft täglich aufnehmen - empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das sind 200 Mikrogramm mehr als bei nichtschwangeren Frauen. Für die ersten zwölf Schwangerschaftswochen empfiehlt die DGE zusätzliche 400 Mikrogramm Folsäure in Form von Supplementen.
Folsäure schon vor der Schwangerschaft
Der optimale Beginn für die zusätzliche Einnahme von Folsäure liegt schon vor der Schwangerschaft, weil sich das Neuralrohr bereits in der 4. Embryonalwoche schließt. Zu diesem Zeitpunkt wissen die meisten Frauen noch gar nicht, dass sie schwanger sind. Daher gilt die Empfehlung für Frauen, die schwanger werden wollen. Sie sollten aber vorher mit dem Arzt sprechen, auch um eine Überdosierung zu verhindern. Ab der 13. SSW ist laut Empfehlung kein Supplement mehr nötig. Jetzt lässt sich der erhöhte Folsäurebedarf auch durch reichlich Gemüse und Obst sowie ein mit Folsäure angereichertes Jodsalz abdecken. Viel Folsäure enthalten:

● alle grünen Gemüsesorten wie Spinat und Brokkoli,
● Vollkornprodukte,
● Zitrusfrüchte - auch als Saft (v.a. Orangensaft).