Nahrungsergänzungsmittel: auch Magnesium ist wichtig

Alle weiteren Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel überflüssig. Nur bei dicht aufeinanderfolgenden oder Mehrlings-Schwangerschaften bzw. bei extrem schlechter oder Mangelernährung der Mutter kann der Arzt ein entsprechendes Präparat zum Wiederauffüllen empfiehlen: zum Beispiel Magnesium


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden



Bedarf an Magnesium

Typische Schwangerschaftsbeschwerden wie nächtliche Wadenkrämpfe können auch durch einen Magensiummangel verursacht werden. Gute natürliche Magnesium-Quellen sind: 

● Bananen
● Vollkornbrot
● Sojabohnen,
● Cashew- und Sonnenblumenkerne

Wichtig:
Auf eigene Faust und ohne medizinische Notwendigkeit sollten Schwangere und Stillende keine Multivitamin- oder anderen Ergänzungspräparate nehmen. So gesund, wie gern behauptet wird, sind solche Produkte nämlich nicht immer. Mitunter werden die Vitamine willkürlich und zu hoch dosiert. Heute weiß man: Das kann selbst bei wasserlöslichen Vitaminen wie Vitamin C zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Nierenbelastungen führen.

Außerdem stehen hoch dosierte Zusätze im Verdacht, das sensible Wirkungsgefüge von Vitaminen und Mineralstoffen durcheinanderzubringen. Bei natürlichen, gesunden Lebensmitteln kann das nicht passieren. Also, im Zweifel lieber Apfel, Brot und Fisch als Pillen&Co.

Fazit:
Bis zur 12. SSW Folsäure und bis zum Ende der Stillzeit Jod nach Rücksprache mit dem Arzt - dieses Plus an Wirkstoffen kann man Schwangeren bzw. Stillenden guten Gewissens empfehlen. Das Geld für weitere, meist teure Präparate können sich die allermeisten sparen.

➤ Welche Aufgaben hat Magnesium eigentlich in unserem Körper?