Was bedeutet Nestschutz?

Gleich nach der Geburt muss Ihr Baby lernen, sich gegen Attacken von Bakterien und Viren selbst zur Wehr zu setzen. Die gute Nachricht: Ihr Baby ist dabei keineswegs schutzlos!Es hat von Ihnen eine „Grundausstattung“ mit wichtigen Abwehrstoffen mit auf die Welt bekommen: den Nestschutz.


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In den ersten Monaten ist das Baby dank des Nestschutz gut vor Krankheiten geschützt

Von Mam nur das Beste: gut geschützt dank des natürliche Nestschutzes


Schon im Mutterleib bekommt das Baby seinen ersten Schutzschild für die "harte Welt" da draußen: Über die Nabelschnur erhält es Antikörper. Das sind Eiweißmoleküle, die Krankheitserreger erkennen können. Das Baby kann aber nur Antikörper gegen Krankheiten bekommen, gegen die die Mutter immun ist, zum Beispiel Masern, Mumps und Röteln. Es bewahrt es aber auch weitgehend vor zahlreichen Infekten wie etwa Erkältung oder Durchfall.

Tetanus- und Diphterieschutz besteht dagegen nur, wenn sich die Mutter impfen ließ. Bis etwa neun Monate hält der Nestschutz, der wie eine Passiv-Impfung wirkt. Dann sind die Antikörper der Mutter im Körper des Babys abgebaut. Zwar bekommt das Baby auch über die Muttermilch Antikörper. Diese bieten aber nur etwas Schutz auf den Schleimhäuten.
Nestschutz kurbelt das eigene Immunsystem an
Zusätzlich zum Nestschutz hat das Baby schon bei der Geburt alle Anlagen für ein funktionierendes Immunsystem und kann selbst Antikörper bilden. Ihr Baby besitzt also gute Voraussetzungen, um mit den meisten Krankheitsverursachern selbst fertig zu werden. Allerdings gibt es Krankheiten, gegen die der Nestschutz wirkungslos ist: zum Beispiel Keuchhusten oder Scharlach. Insbesondere bei Säuglingen können gefährliche Komplikationen die Folge sein. Deshalb sind dagegen schon ab dem zweiten Lebensmonat bestimmte Schutzimpfungen möglich - und nötig. Tipps, wenn das Baby doch einmal krank ist haben wir hier für Sie: Babykrankheiten.

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