Playbrush im Test: familie.de testet den Game-Controller

Leider ist das mit dem Zähneputzen nicht immer so einfach wie man sich das als Eltern wünscht... Unsere Kollegin kann davon ein Lied singen: Kind 1 putzt seine Zähne vorbildlich, gewissenhaft und ohne Diskutieren. Kind 2 dagegen putzt widerwillig, nachlässig – und selten freiwillig. Da kommt die Idee von drei jungen Erfindern genau richtig: Deren innovative Idee namens „Playbrush“ verwandelt eine einfache Zahnbürste in einen coolen Spiele-Aufsatz. Wir haben Playbrush getestet:


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Irgendwie langweilig: Jeden Tag gibt’s bei uns Probleme mit der regelmäßigen, gründlichen und konzentrierten Zahnpflege. „Ich kann nicht putzen, mein Zahn wackelt“, „Die Zahnpasta schmeckt voll eklig!“ „Die Luise putzt auch nur abends ihre Zähne, das ist voll ungerecht!“, „Ich hab den ganzen Tag nichts Süßes gegessen, ich brauch keine Zähne zu putzen.“ „Ich bin viel zu müde!“

Playbrush - der Game-Controller für Zahnputzmuffel


© Tchibo
Jeden Tag dürfen wir uns mit neuen Ausreden und Argumenten auseinandersetzen. Einzig und allein wenn der Zahnarzt im Kindergarten vorbei geschaut hat, läuft’s für eine Woche wieder etwas besser. Danach wird wieder diskutiert, argumentiert, geschimpft. Wir haben Zahnputzreime probiert, nebenher Musik gehört, alle gemeinsam geputzt, eine Zahnputzuhr und eine elektrische Zahnbürste angeschafft, eine Eiskönigin-Zahnbürste gekauft – das Thema Zähneputzen bleibt wie es ist: schwierig. Unser neuestes Experiment: Playbrush, die die tägliche Mundhygiene zum interaktiven Motivationsspiel machen soll.

Und so funktioniert Playbrush




© Playbrush
Ganz einfach eigentlich: Den Spiele-Aufsatz auf die normale Handzahnbürste stecken, das Smartphone neben dem Waschbecken platzieren, die Playbrush-App starten und schon kann der Spaß beginnen. Via Bluetooth-Übertragung verwandeln sich die Putzbewegungen in animierte Spielzüge, die sich über das Display ganz einfach verfolgen lassen und dort kleine Plaque-Monster bekämpfen. Die Zahnbürste wird damit zur Steuerung für das Smartphone-Spiel. Der innovative Algorithmus der Playbrush soll dabei erkennen, ob alle Zähne erreicht wurden. So erhalten die Sprösslinge auf spielerische Weise ein motivierendes Feedback zum Putzergebnis und lernen, dass Zähneputzen Spaß machen kann.
Playbrush ist für Smartphones und Tablets mit Android 4.4 und Bluetooth iPhone 4S (und höher) und iPad 3 (und höher) geeignet. Übrigens: Ab 7. Juni gibt's Playbrush bei Tchibo zum Sonderpreis von 39,95 Euro.

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So verlief der Test

Zähneputzen – und dabei mit dem Handy spielen? Da leuchten die Augen der beiden Testkinder! Erstmal müssen wir unsere neue Zahnbürste startklar machen: Playbrush über USB laden – und die kostenlose App (gibt’s für Android, iPhone und iPad) runterladen. Das ist schnell erledigt. Vor der ersten Benutzung darf sich jedes Kind sein eigenes Profil anlegen. Das ist super, denn so kann die ganze Familie mit nur einem Gerät putzen. Dann einfach den Playbrush-Aufsatz auf die normale Handzahnbürste aufstecken. Funktioniert bei den Kinderzahnbürsten bestens, bei Mamas dickem Exemplar passt der Aufsatz gerade so drauf, mit ein bisschen Wasser flutscht die Bürste besser. Bluetooth aktivieren, Spiel öffnen – und jetzt kann’s losgehen mit der fröhlichen Monsterjagd. Das Spiel ist kinderleicht und funktioniert ganz intuitiv: Wenn die kleinen Monster von oben kommen, wird oben geputzt, wenn sie von rechts kommen, wird rechts geputzt. Oben wird angezeigt, wie viele Punkte das putzende Kind schon erreicht hat und wie viel Zeit noch übrig bleibt. Zwischendrin gibt’s immer mal wieder extra Lob! Nach zwei Minuten ist der Spaß zu Ende, die Putzstatistik erscheint: Wo wurde wie gut geputzt?



Unser Fazit
Noch nie gingen zwei Minuten so schnell vorbei! Die Spielidee ist simpel, macht aber Spaß, zumal die Aufgabe gar nicht so leicht zu erfüllen ist. Wenn die Monster von links kommen, darf nicht wahllos irgendwo links im Mund irgendwie rumgefuchtelt werden. Nein, hier gilt es mit Geschick alle Zähne zu putzen – und an einer Stelle löst sich das Monster dann auch endlich in Luft auf. Puh, jetzt aber schnell mit der Bürste nach oben, denn da sind auch schon wieder fünf kleine Monster im Anmarsch.


© Playbrush
Was wir Eltern allerdings beobachtet haben: Die Sechsjährige beginnt schnell, hektisch hin und her zu schrubben, nur um endlich das Monster zu treffen. Was sich dann aber auch im Ergebnis niederschlägt... Deshalb nutzen wir die Glückgefühle der Kinder, um nach dem Spiel an allen wichtigen Stellen nachzuputzen. Nur so sind wir uns sicher, dass auch wirklich alle Zähne sauber sind. Der große Bruder mit seinen neun Jahren putzt übrigens so gut, dass er schnell die familieninterne Führung übernimmt. Was auch uns Eltern motiviert, noch gründlicher und konzentrierter zu putzen. Ja, das Spiel macht durchaus auch Erwachsenen Spaß, das müssen wir zugeben! Wichtig: Man muss gerade vor dem Spiegel stehen, so funktioniert die App am besten. 

Produkt Playbrush - das innovative Zahnputzsystem
Handhabung
Lerneffekt
Preis
Spaß
Gesamtwertung 4
Fazit

Plötzlich ist Zähneputzen nicht mehr negativ besetzt, sondern wird zum spannenden Spiel, bei dem man sich verbessern und mit den anderen Familienmitgliedern vergleichen kann. Für Kinder, bei denen alle anderen Zahnputz-Tricks nicht fruchten, ist Playbrush eine geniale Idee.

Die Kinder sollten mindestens fünf Jahre alt sein und schon ganz genau wissen, wie Zähneputzen funktioniert.
Unser Tipp: Morgens wird traditionell geputzt – abends kommt die Playbrush zum Einsatz. So ist gewährleistet, dass die Kinder einmal am Tag das Gelernte anwenden und sich mehr auf die Zähne konzentrieren als auf das Spiel.



Wo gibt’s Playbrush?
Der Game-Controller „Playbrush“ ist im Rahmen eines umfangreichen Badsortiments ab dem 7. Juni in allen Tchibo Filialen und online auf tchibo.de für 39,95 Euro erhältlich. Für weitere Informationen: www.playbrush.com/de

Bislang stehen zwei Spiele zur Verfügung:


© Playbrush

➤ Utoothia: Hier muss der Spieler durch zwölf verschiedene Länder reisen, um die zwölf magischen Zähne einzusammeln. In jedem Land gilt es unterschiedliche Zahnputz-Challenges zu bestehen: So lautet eine Herausforderung: an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die rechten unteren Zähne besonders gut zu putzen.
➤ Utoothia Sky: Hier besteigen die kleinen Zahnputz-Abenteurer eine magische Flugmaschine und entdecken das Märchenland Utoothia von oben. Ziel ist es, so weit wie möglich zu fliegen und unterwegs Zahnsterne einzusammeln. Je genauer geputzt wird, desto besser das Ergebnis. 




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