Risiken und Nebenwirkungen von Impfungen


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Risiken und Nebenwirkungen von Impfungen

Moderne Impfstoffe gelten als gut verträglich und sicher. Bevor sie eingesetzt werden, durchlaufen sie ein aufwendiges systematisches Verfahren und werden auch in der Anwendung laufend überprüft. Das führte auch dazu, dass der seit den 60er Jahren gebräuchliche Lebendimpfstoff gegen Polio 1998 durch einen Totimpfstoff abgelöst wurde (nunmehr injiziert). Gleichwohl reagiert der Körper auf die provozierte Infektion mit einer sicht- und spürbaren, zumeist aber harmlosen Immunantwort wie Rötung und Schwellung an der Einstichstelle. In seltenen Fällen (etwa ein Prozent) treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen oder Übelkeit und Durchfall auf. Die Symptome sind ungefährlich und verschwinden nach ein bis ein bis zwei Tagen. Nach Impfungen mit Lebendimpfstoffen (wie bei der Masern-Mumps-Röteln-Kombination) treten in zwei bis fünf Prozent der Fälle krankheitsähnliche Symptome auf wie die Impfmasern. Sie sind aber deutlich schwächer als die eigentliche Erkrankung, nicht ansteckend und kaum gefährlich. Zu den ernsten Impfrisiken zählen Kritiker eines standardisierten Impfprogramms, dass Allergien wie Neurodermitis oder Asthma gefördert werden. Die verständliche Angst vor möglichen Impfkomplikationen lässt viele Eltern zweifeln, ob sie ihren Kindern nicht eher schaden als nützen. Fest steht aber, dass mit einer hohen Durchimpfungsrate viele schwere Erkrankungen verhindert werden können. Da die Vakzine jedoch in das Immunsystem eingreifen, müssen die Kinder in einem guten gesundheitlichen Zustand sein; bei einer fieberhaften Erkältung dürfen sie also erst geimpft werden, wenn die Krankheit überstanden ist. Bei angeborener oder erworbener Immunschwäche darf grundsätzlich nicht geimpft werden.