Schreibtischen mangelt es an Ergonomie

Immer mehr Kinder haben Kopf- und Rückenschmerzen. Ergonomie heißt das Zauberwort. Auf die wird bei Schreibtischen allerdings oft verzichtet.


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Schreibtischen mangelt es Ergonomie

Schreibtische und Stühle müssen ausreichend Bewegung gewährleisten. Foto: Thinkstock


Öko-Test hat neun gängige Schreibtisch-Modelle auf Ergonomie und Schadstoffe hin geprüft. Die Ergebnisse zeigten, dass einige Tische nicht den ergonomischen Anforderungen entsprechen. Das bedeutet, die Schreibtische waren in der Höhe nicht verstellbar, so konnten weder die ganz Kleinen noch die Großen gesund sitzen. Einer entsprach noch nicht einmal der DIN-Norm und fiel bei der Standsicherheitsprüfung um.

Bestenfalls bilden Schreibtisch und Stuhl eine Einheit

Der ideale Schreibtisch wächst mit dem Kind. Er lässt sich sowohl in der Höhe verstellen als auch seine Tischplatte neigen. Kinder sitzen sobald sie in die Schule gehen bis zu zehn Stunden am Tag. Wenn sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, können sich Körper, Geist und Seele nicht natürlich entwickeln. Abhilfe kann aktiv-dynamisches Sitzen und regelmäßiges Wechseln zwischen Sitzen und Stehen schaffen. Idealerweise passt sich der Schreibtisch-Stuhl dem Haltungswechsel des Kindes nicht nur an, er animiert es zur Bewegung. Öko-Test fand zusätzlich heraus, dass die meisten Schreibtische eine zu hohe Formaldehydabgabe aufwiesen. Formaldehyd soll krebserregend sein. Neue Möbelstücke sollen daher möglichst einige Wochen in Räumen ausgasen, in denen keiner schläft. (oekotest.de/medizin.de/leo)



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