Therapeutisches Reiten: Bedeutung des Therapeuten


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Therapeutisches Reiten: Bedeutung des Therapeuten

Der Reittherapeut muss pädagogisch und psychologisch geschult sein. Patient und Tier sollte er behutsam aufeinander zugehen lassen. Wenn dieser erste Schritt gemacht ist, wird das Pferd meist longiert: Der Reittherapeut steht in der Mitte eines Kreises mit etwa 15 Metern Durchmesser und bewegt das Pferd an der Longe, einer Leine, um sich herum. Oft nehmen mehrere Kinder gleichzeitig an einer Voltigierstunde teil. Der Reittherapeut ermutigt sie zu Bewegungen und Übungen auf dem Pferderücken. Es sind vor allem die Erfolgserlebnisse und die schönen gemeinsamen Erfahrungen, die den Kindern das Selbstbewusstsein und die Kraft geben, die sie so dringend brauchen. Das Reiten zu erlernen, ist nicht das Ziel, aber ein schöner Nebeneffekt, der den Kindern zusätzlichen Auftrieb gibt. Der Kontakt zu „ihrem“ Pferd ist bei der Reittherapie wichtig. Es tut gut, jemandem vertrauen zu können. Die Tiere helfen den Kindern, mit Ängsten und Frustrationen umzugehen. Und das stärkt ihr soziales Verhalten.