Therpeutisches Reiten: Reittherapie als Behandlungsmethode

Das Therapeutische Reiten bei Kindern: Durch eine Reittherapie psychische und physische Probleme behandeln


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Reittherapie: Mittel zur Behandlung psychosozialer Probleme bei Kindern

Lisa steht in der Box einer braunen Hannoveranerstute und streichelt ihr liebevoll den Hals. Das Tier wirkt neben der Achtjährigen riesengroß, blinzelt mit seinen langen Wimpern und schnaubt sanft durch die Nüstern. Das Mädchen stellt sich auf die Zehenspitzen und flüstert ihm etwas ins Ohr. Auf einmal sind Schritte zu hören und eine groß gewachsene Frau erscheint in der Boxentür. Es ist Lisas Reittherapeutin. „Moin, Lisa! Du bist ja schon da! Möchtest du Grace wieder striegeln?“ Die Kleine strahlt und macht sich mit großem Eifer an die Arbeit. Gleich bekommt sie ihre wöchentliche Therapiestunde. Die wohltuende Wirkung des Reitens für Körper und Seele ist schon seit dem Altertum bekannt. Aber erst seit rund 50 Jahren nutzen Therapeuten diesen Effekt: Die Hippotherapie lindert und heilt physische Erkrankungen und das Heilpädagogische Reiten hilft bei psychosozialen Störungen. Heilpädagogisches Voltigieren und Reiten kann nicht nur verhaltensauffälligen, lernbehinderten oder entwicklungsverzögerten Menschen helfen, sondern auch psychisch Kranken oder geistig Behinderten. Diese Therapieform hat auch schon vielen Kindern geholfen - vielleicht, weil die sich von den Tieren besonders angezogen fühlen.




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