Wasser in den Beinen: Was tun?

Gegen Ende der Schwangerschaft ist der große Babybauch eine enorme Belastung. Doch leider wollen auch die Beine Sie nicht mehr richtig tragen: sie sind dick, geschwollen und schmerzen. Wassereinlagerungen sind lästig aber leider auch typisch für das letzte Trimester.


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Der Bauch wird in der Schwangerschaft dicker und schwerer – und leider betrifft das oft auch die Beine. Etwa zwei Drittel aller Schwangeren bekommen gegen Ende der Schwangerschaft starke Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen zum Teil aber auch in Armen und Händen. Der Grund: zum einen drückt die Gebärmutter stark auf das Becken, was den Blutrückfluss erschwert. Hinzu kommt dass die Blutgefäse in der Schwangerschaft geweitet sind, weil sie eine größere Blumenge transportieren müssen. Das macht sie jedoch auch durchlässiger für Wasser - welches sich im Gewebe sammelt.

Wasser in den Beinen


© Thinkstock
Wassereinlagerungen sind typische Schwangerschaftsbeschwerden im letzten Trimester. Sie lassen sich aber gut mit einfachen Hausmittelchen behandeln. In einigen Fällen kann Akupunktur helfen. Dauerhaft müssen Sie ohnehin nicht mit den geschwollenen Beinen leben. Nach der Geburt verschwinden die Wassereinlagerungen schnell von selbst, meistens über starkes Schwitzen und vermehrten Harndrang.


Wasser in den Beinen: 5 Verbote für Schwangere
  • Verzichten Sie trotzdem nicht aufs Trinken. Das wirkt sich negativ auf Kreislauf und Stoffwechsel aus.
  • Nehmen Sie keine entwässernden Tabletten. Außer der Arzt hat Ihnen das ausdrücklich verordnet.
  • Ziehen Sie keine zu engen Hosen an. Die können den Blutfluss zusätzlich behindern.
  • Vermeiden Sie zu langes Stehen und achten Sie auf genügend Bewegung.
  • Früher wurden Reistage oder salzarme Kost empfohlen. Diese Meinung ist aber überholt. Salzen Sie ihr Essen wie gewohnt.

Salz in der Schwangerschaft


Reis und Obst statt Salz – für Schwangere war diese Formel lange das Patentrezept gegen Wasser in den Beinen. Inzwischen gehen Pränatalmediziner aber davon aus, dass eine ausreichende Salzzufuhr für den Körper wichtig ist. Denn Salz verbessert die Fließeigenschaft des Blutes. Da Schwangere deutlich an Blutvolumen zulegen, um ihre Babys ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen zu können, ist das besonders wichtig.

Denn ein Salz- und Flüssigkeitsmangel führen zu einer Verdickung des Blutes, was zur Wassereinlagerung im umliegenden Gewebe führt. Eine ausgewogene, eiweißreiche Ernährung mit ausreichender Salz- und Flüssigkeitszufuhr beugt dem gut vor lässt das Blut fließen. Das heißt: Salzen Sie auch in der Schwangerschaft wie gewohnt, und trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, am besten Mineralwasser oder Fruchtschorlen.

➤ Lesen Sie auf der nächsten Seite weitere Tipps gegen die lästigen "Elefantenfüße"







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