Tipps gegen geschwollene Beine

Um das Gefühl von schweren, geschwollenen Beinen kommen Schwangere leider nicht herum. Das Gute daran: Wassereinlagerungen sind leicht zu behandeln. Regelmäßige Bewegung ist ein guter Anfang. Dazu kommen noch ein paar Hausmittelchen.


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Auch wenn die Wassereinlagerungen sehr lästig sind, sie lassen sich Gott sein Dank gut behandeln. Mit den richtigen Tipps und ein paar Hausmittelchen können Sie die schweren Beine schnell wieder federleicht pflegen. Ein bisschen Disziplin gehört aber dazu: regelmäßige Bewegung ist jetzt das Wichtigste.

Viel Spazieren gehen reicht schon aus. Wenn Sie weiterhin richtigen Sport in der Schwangerschaft machen wollen, können Sie auch Schwimmen. Das ist schonend für die Gelenke bringt den Kreislauf aber trotzdem in Schwung. Auch Wassergymnastik ist eine gute Möglichkeit um sich im letzten Drittel der Schwangerschaft fit zu halten.

Ganz bequem von der Couch aus können Sie diese Übung machen: mit der Fußsohle einen Igelball auf dem Boden herumzurollen. Oder versuchen Sie, mit nackten Füßen Taschentücher vom Boden aufzuheben. Damit kommen genau die richtigen Muskelpartien in Beinen und Füßen in Bewegung.


Bei Wasser in den Beinen helfen Wechselduschen


© Thinkstock
Einfache Hausmittel gegen Wassereinlagerungen


So einfach es klingt, aber die beste Hilfe gegen Wassereinlagerungen ist: oft die Füße hochlegen. Wichtig ist, dass die Beine höher liegen als das Becken. Nur so kann der Rückfluss des Blutes und der gestauten Flüssigkeit optimal unterstützt werden. Ein weiterer bequemer Weg um das Wasser in den Beinen los zu werden sind warme Wannenbäder. Die Nierentätigkeit wird dadurch angeregt und das hilft dem Körper die Wassereinlagerungen schnell wieder los zu werden.

Ebenfalls kein Geheimnis: Wechselduschen und Kaltwassertreten sind gute Helfer gegen geschwollene Beine. Wichtig ist dabei zu beachten, den Guss immer an der Stelle zu beginnen, die am weitesten vom Herzen entfernt ist. Wenn Sie das ganze Bein abbrausen wollen heißt das, von der Ferse bis zum Gesäß hinauf und dann wieder zurück.

Unterstützen können Sie die Behandlung anschließend mit Bürstenmassagen. Das regt die Durchblutung in den Beinen zusätzlich an und hilft dem Körper so beim Abtransport der Wassereinlagerungen.

Wenn Sie wissen, dass Sie lange unterwegs sind, viel stehen oder lange sitzen müssen sollten Sie an Stützstrümpfe beziehungsweise Kompressionsstrümpfe denken. Diese sollten morgens noch vor dem Aufstehen angezogen werden, damit erst gar kein Wasser in die Beine läuft.

• Stützstrümpfe

Die Stützstrümpfe sind leichter zu tragen und helfen gut bei leichteren Beschwerden.
• Kompressionsstrümpfe
Sie können vom Arzt verschrieben werden und sind maßgefertigt. Schwangere sollen sie bei Krampfadern zumindest stundenweise, etwa bei der Arbeit oder längeren Autofahrten tragen.
Intensiver Pflege für den ganzen Körper
Kurzum: Ihr Körper braucht in der Schwangerschaft viel Pflege - und zwar nicht nur die Beine. Auch die Haut leidet unter der Belastung. Schenken Sie also auch Ihr etwas mehr Beachtung als zuvor. So können Sie beispielsweise Schwangerschaftsstreifen durch regelmäßiges Cremen oder Massagen gut vorbeugen und das Bindegewebe kann sich nach der Geburt schneller regenerieren.


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