Worauf Sie bei der Einnahme von Antibiotika achten sollten


Für die Einnahme von Antibiotika gelten drei wichtige Regeln: Regelmäßig einnehmen, nicht vorzeitig absetzen und nicht mit Milch mischen. Mehr dazu hier - plus Tipps, wie Sie Ihr Kind dazu bringen, das Antibiotikum einzunehmen.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Tipps für die Einnahme von Antibiotika




© Thinkstock
Regelmäßig einnehmen:
Ein allzu typischer und häufiger Fehler etwa ist es, die Mittagsdosis zu vergessen - besonders bei Kindern, die schon in einer Krippe betreut werden. Der Tipp des Fachmanns: „In diesem Fall bitten die Eltern den Kinderarzt am besten um ein Medikament, das nur morgens und/oder abends genommen werden muss.“


Antibiotika nicht ins Fläschchen: Gerade Milchbestandteile können mit manchen Substanzen eine schwer lösliche Verbindung eingehen - das Medikament wird nicht oder nur verzögert aus dem Darm aufgenommen. Oft sind Übelkeit und Erbrechen die Folge. Außerdem können Arzneireste im Fläschchen zurückbleiben: Das Kind erhält nicht die notwendige Gesamtdosis.


Einnahmezeit: Antibiotika sollten deutlich vor einer Mahlzeit auf leeren Magen gegeben werden. So können sie ihre Wirkung am besten entfalten.


Wenn das Baby Antibiotika vom Löffel nicht einnehmen will: In diesem Fall helfen kleine Medizinfläschchen mit Sauger, die es in der Apotheke zu kaufen gibt.

So schluckt ihr Kind Medikamente - Tipps von Eltern für Eltern
  • 1 / 8

    "Wir haben unserem kranken Sohn das Antibiotikum mit einer Pipette gegeben. Aber Achtung: Nicht zu weit nach hinten spritzen, sondern die Pipette vorsichtig im hinteren Wangenbereich entleeren." (Magdalena M.)

  • 2 / 8

    "Wenn die Kuscheltiere auch einen Schluck probieren, geht's bei den Kleinen oft besser." (Karla S.)

  • 3 / 8

    "Wenn's gar nicht geht, den Arzt mal fragen, ob es das Medikament nicht auch als Zäpfchen gibt. Ist häufig der Fall". (Verena M.)

  • 4 / 8

    "Bei uns hat ein Strohhalm als Anreiz geholfen". (Brigitte A.)

  • 5 / 8

    "Unser Trick: Ein Medizin-Schnuller! Gibt's in der Apotheke zu kaufen. (Clemens F.)

  • 6 / 8

    "Erpressung ist bei uns ansonsten in der Erziehung tabu. Aber wenn unsere Tochter den Hustensaft gar nicht schlucken möchte, gibt's zur Belohnung danach drei Gummibärchen. Hat bis jetzt immer geholfen." (Kristin B.)

  • 7 / 8

    "Unsere Erfahrung: Kalt schmeckt der Saft ein bisschen weniger scheußlich." (Gitti Z.)

  • 8 / 8

    "Bei uns gibt's jedes Mal ein großes Ritual um den Fiebersaft: Wir tun so, als würden wir den Saft aus lauter scheußlichen Sachen selbst mischen. Unser Sohn muss dann testen, ob er schon scheußlich genug ist, um alle Krankheitsmonster zu vertreiben." (Franziska E.)




 Das könnte Sie interessieren: Termin beim Kinderarzt

Ein Besuch beim Kinderarzt ist nicht immer ganz einfach. Wir geben 6 Tipps, damit der Arztbesuch entspannter wird.