Arbeitgeberleistungen für Kinderbetreuungskosten


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden


Wie Sie bei der Kinderbetreuung sparen können


Arbeitgeberleistungen für Kinderbetreuungskosten

Einige Arbeitgeber gewähren zusätzlich zum Arbeitslohn freiwillig Arbeitgeberleistungen. Dienen diese Sach- und Barleistungen dazu, nicht-schulpflichtige Kinder der Arbeitnehmer in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen zu betreuen, so können sie steuer- und sozialversicherungsfrei sein. Vergleichbare Einrichtungen sind zum Beispiel Schulkindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Tagesmütter, Wochenmütter und Ganztagspflegestellen.

Entscheidend für die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit ist, dass
  • die Leistungen zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht werden
  • die Leistungen nur an den Zweck der Unterbringung und Betreuung der nicht schulpflichtigen Kinder der Arbeitnehmer gebunden sind
  • die Beschäftigten dem Arbeitgeber nachweisen, dass sie das Geld für die Kinderbetreuungskosten verwenden und
  • der Arbeitgeber die Nachweise im Original als Belege zum Lohnkonto aufbewahrt.

Hilfen für Berufsrückkehrer Wer Kinder betreut oder erzogen hat, soll dafür später keine Nachteile im Berufsleben haben. Dies gilt für Frauen und Männer, die ihre Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit oder Arbeitslosigkeit wegen der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbedürftigen Kindern oder aber zur Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger unterbrochen haben. Als Berufsrückkehrer gelten Männer und Frauen, die nach angemessener Zeit in einen Beruf zurückkehren wollen. Sie erhalten die für ihre Rückkehr in die Erwerbstätigkeit notwendigen Leistungen der aktiven Arbeitsförderung. Hierzu gehören insbesondere Beratung und Vermittlung sowie die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch Übernahme der Weiterbildungskosten. Die Agentur für Arbeit kann unter bestimmten Voraussetzungen Arbeitslosengeld auch bei Weiterbildung zahlen. Fallen Kinderbetreuungskosten an, können sie je Kind bis zu einer Höhe von 130 Euro monatlich übernommen werden.



Mit freundlicher Unterstützung von
Familien-Wegweiser.de -  dem Serviceportal
des Bundesfamilienministeriums