5 Spiele, die den Geschmackssinn Ihres Kindes schulen
Fühlen, sehen, riechen, schmecken, hören: Wer genussvoll essen will, muss alle Sinne schärfen
- Ich fühle was:
Bei Lebensmitteln gilt: „Anfassen erlaubt“, denn der Tastsinn vermittelt viele Informationen. Wie fühlt sich eine alte, verschrumpelte Möhre an? Wie eine frische? Wie hart ist die Eierschale? Wie zart die Pfirsichhaut?
- Ich sehe was:
Viele Lebensmittel lassen sich auf den ersten Blick erkennen. Doch auch das müssen Kinder üben. Dabei lohnt es sich, ganz genau hinzugucken. Jede Apfelschale ist z.B. anders gemustert, und bei Kartoffeln gibt es die lustigsten Formen.
- Ich rieche was:
Seine Nase richtig zu nutzen, kann sich wirklich lohnen. Unglaublich, welch ein Aroma eine reife Ananas verströmt. Oder ein zerriebenes Blatt Basilikum. Oder frisch gebackenes Brot. Gerüche werden im Gedächtnis übrigens mit Gefühlen abgespeichert. Deshalb haben wir auch so viele Geruchserinnerungen an unsere Kindheit.
- Ich schmecke was:
Doch was? Lebensmittel mit verbundenen Augen am Geschmack zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Auch für Erwachsene nicht. Sie sollten Ihren kleinen Testessern dabei aber natürlich nur Angenehmes auf die Zunge legen. Ein Stück vom Lieblingsobst zum Beispiel oder auch mal etwas Schokolade.
- Ich höre was:
Raschel, raschel, knusper, knack - Geräusche können viel über Lebensmittel verraten. Eine reife Melone klingt zum Beispiel hohl, wenn man mit dem Finger dagegenklopft. Und Knäckebrot muss beim Reinbeißen richtig schön krachen.