Brei: Kochen oder kaufen?

Mit dem Zufüttern kommt auch die Entscheidung: den Brei selber kochen oder doch lieber kaufen? Grundsätzlich scheiden sich hier die Geister. Das Pro und Contra.


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Bleibt die Frage, ob Gläschen aus dem Marktregal der Vorzug zu geben ist - oder von Anfang an selbst gekocht werden sollte. An dieser Frage scheiden sich die Geister. Fest steht: Besonders „sicher“, also  schadstoffarm, sind sowohl Babygläschen, die strengen Kontrollen unterworfen sind, als auch frisch zubereitete Bio-Kost. Als Faustregel kann gelten: Ein Gläschen ist immer dann eine gute Wahl, wenn mal wenig Zeit zum Selberkochen bleibt. Grundsätzlich aber empfiehlt sich frisch Zubereitetes, einfach weil es die größere geschmackliche Vielfalt bietet und auch dann immer wieder etwas anders schmeckt, wenn es sich um die gleichen Zutaten handelt. Auch möglich: ein Mix aus frisch zubereitetem Gemüsebrei, angereichert mit Fleisch aus dem kleinen Portionsgläschen. Denn gerade Fleisch in Kleinstmengen ist unpraktisch zuzubereiten.

Sind spezielle Babynahrungsmittel sinnvoll?


Und wie steht es mit speziellen „Babynahrungsmitteln“? Die sind in der Regel unnötig. Babyjoghurts, -quarks und -puddings „mit der Extraportion Milch und Calcium“ können nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ) sogar schädlich für den Nachwuchs sein. Denn die hohe Eiweißzufuhr belastet die Nieren und den Stoffwechsel des Babys. Das steigert auch die Gefahr späteren Übergewichts. Wegen ihres meist hohen Zuckeranteils gilt dies auch für süße Babytees, -säfte und -kekse.