Beim Lernen besser konzentrieren


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Beim Lernen für die Schule besser konzentrieren

Damit Kindern die willentliche Konzentrationsanstrengung auch beim Hausaufgabenmachen gelingt, sollten Störfaktoren in der Form von inneren Reizen (z.B. Hunger, Bewegungsdrang, unangenehme Gefühle wie Angst, Nervosität) und äußeren Verlockungen (Ablenkungen aller Art) möglichst ausgeschaltet werden.

Und das unterstützt Ihr Kind beim konzentrierten Lernen für die Schule:
  • Fester Arbeitsplatz: Ein von Freunden, Fernsehen, Telefon und anderen Störquellen abgeschirmter Arbeitsplatz, bei dem alle Materialien (Hefte, Bücher, Stifte, Radierer usw.) in Reichweite sind, ist unabdingbare Voraussetzung für aufmerksames Arbeiten. Auch genügend Licht und ein auf die Körpergröße des Kindes abgestimmter Tisch und Stuhl erhöhen die Leistungsfähigkeit.
  • Geregelte Arbeitszeiten: Der Tendenz vieler Kinder, unangenehme Pflichten wie das Hausaufgabenmachen auf die lange Bank zu schieben, begegnen Sie am besten mit der Vereinbarung bestimmter, auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes zugeschnittener Arbeitszeiten. Genauso wichtig ist es, sich vor dem Lernen einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben zu verschaffen, diese zu portionieren und in einen Ablaufplan einzutragen, jeweils mit geschätzten Erledigungszeiten versehen. Solche klaren Strukturen erleichtern Ihrem Kind die Konzentration.
  • Pausen: Da die Aufmerksamkeitsspanne je nach Alter des Kindes begrenzt ist, müssen immer wieder einminütige, bei zunehmender Gesamtarbeitszeit auch längere Pausen von fünf bis 15 Minuten eingelegt werden. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig.
  • Ernährung: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind - vom Frühstück über das Pausenvesper bis zum Abendessen - mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, wie sie vollwertige Ernährung bietet. Stimmt die Nährstoffbilanz, verfügen Kinder über genügend Energie für konzentrieres Arbeiten und Lernen.
  • Bewegung: Auch sie fördert die Aufmerksamkeit, indem sie z.B. dafür sorgt, dass der Körper, insbesondere das Gehirn, gut durchblutet ist. Ihr Kind sollte sich also in seiner Freizeit und in den Lernpausen viel bewegen - am besten an der frischen Luft.