Communitys sind bei Kindern im Trend

Kinder nutzen immer häufiger soziale Netzwerke im Internet und hinterlegen mehr persönliche Daten, wie Bilder. Zu diesem Ergebnis kam die KIM-Studie 2010 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs).


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KIM-Studie 2010

Laut der KIM-Studie 2010 nutzen Kinder immer intensiver das Netz. Foto: Thinkstock


In der KIM-Studie untersucht der mpfs jedes Jahr den Medienumgang der 6-  bis 13-Jährigen.

Die KIM-Studie 2010 stellt fest, dass 89 Prozent der Kinder zu Hause einen Internetanschluss haben und jedes zehnte Kind in etwa schon seinen eigenen Internetzugang im Zimmer hat. Das Internet nutzen die Kinder je nach Alter unterschiedlich häufig. So zählt zu den Internet-Nutzern nur jeder vierte Sechs- bis Siebenjährige aber 90 Prozent  der Zwölf- bis 13-Jährigen.

Eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren fand trotzdem nur bei den jüngsten Kindern statt.

Allgemein nutzen aber die Kinder, die im Internet sind, dies wesentlich intensiver und verbringen mehr Zeit im Netz.


Lieblingsseiten der Kinder

Laut KIM-Studie sind bei den Kindern vor allem Communitys, Chats und Messenger, Seiten von Medienanbietern, Videoportale und Spieleseiten beliebt. Konkret sind das vor allem die Seiten schülerVZ, YouTube, TOGGO, Blinde Kuh, Ki.Ka und SpielAffe.


Der Trend: Communitys


Seit 2008 hat sich der Anteil der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren, die mindestens einmal die Woche Communitys nutzen, von 16 Prozent auf 43 Prozent erhöht, also mehr als verdoppelt.

Außerdem stellen immer mehr Kinder persönliche Daten, wie Bilder, Filme von Freunden und Familien oder E-Mail-Adresse, ins Internet. Hier ist die Zahl seit 2008 um das dreifache gestiegen.

Hier sind jetzt die Eltern gefragt ihren Kindern Datenschutz und den richtigen Umgang mit persönlichen Daten im Netz zu zeigen!

                                                            
                                                                                                                            (beh)



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