Die besten Weihnachtsgedichte

Wir haben für Sie und Ihre Familie viele Weihnachtsgedichte-Klassiker herausgesucht.


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Gedichte zur Weihnachtszeit


Wir stellen Ihnen hier einige schöne Weihnachtsgedichte vor. Klicken Sie sich durch die Text-Galerie und scrollen Sie weiter runter für noch mehr Weihnachtsgedichte. 

Klassische Weihnachtsgedichte
  • 1 / 7
    Weihnachten

    (von Joseph von Eichendorff)

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    still erleuchtet jedes Haus
    sinnend geh ich durch die Gassen,
    alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    sind so wundervoll beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    bis hinaus ins weite Feld,
    hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    aus des Schnees Einsamkeit
    steigt's wie wunderbares Singen -
    O du gnadenreiche Zeit!

  • 2 / 7
    Vom Christkind

    (von Anna Ritter)
     
    Denkt euch - ich habe das Christkind gesehn!

    Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh;
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.

    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
    meint ihr, er wäre offen, der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss was Schönes drin:
    denn es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

  • 3 / 7
    Dank an Weihnachten

    (von Gustav Falke)

    Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
    und wecken Freude in allen Herzen.
    Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
    was sollen wir singen, was sollen wir sagen?

    Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
    vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
    Wir wollen euch danken für alle Gaben
    und wollen euch immer noch lieber haben.

  • 4 / 7
    Weihnachtszeit

    (von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

    O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
    Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
    Wenn der heilige Christ in jedem Haus
    teilt seine lieben Gaben aus.

    Und ist das Häuschen noch so klein,
    so kommt der heilige Christ hinein,
    und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
    die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

    Der heilige Christ an alle denkt,
    ein jedes wird von ihm beschenkt.
    Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
    Er denkt auch unser, mein und dein!

  • 5 / 7
    Weihnachten

    (von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

    Zwar ist das Jahr an Festen reich,
    Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
    Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
    Stets harren in süßer Lust und Pein.

    O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
    Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
    Wenn der heilige Christ in jedem Haus
    Teilt seine lieben Gaben aus.

    Und ist das Häuschen noch so klein,
    So kommt der heilige Christ hinein,
    Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
    Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

    Der heilige Christ an Alle denkt,
    Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
    Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
    Er denkt auch unser, mein und dein.

  • 6 / 7
    Christkind

    (von Peter Cornelius)

    Das einst ein Kind auf Erden war,
    Christkindlein kommt noch jedes Jahr.
    Kommet vom hohen Sternenzelt,
    freut und beglücket alle Welt!

    Mit Kindern feiert's froh den Tag,
    wo Christkind in der Krippe lag;
    Den Christbaum zündet's überall,
    weckt Orgelklang und Glockenschall.

    Christkindlein kommt zu arm und reich,
    die Guten sind ihm alle gleich.
    Danket ihm denn und grüßt es fein,
    auch euch beglückte Christkindlein.

  • 7 / 7
    Weihnachtslied

    (von Theodor Storm)

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
    Ein milder Stern herniederlacht;
    Vom Tannenwalde steigen Düfte
    Und hauchen durch die Winterlüfte,
    Und kerzenhelle wird die Nacht.
     
    Mir ist das Herz so froh erschrocken,
    Das ist die liebe Weihnachtszeit!
    Ich höre fernher Kirchenglocken
    Mich lieblich heimatlich verlocken
    In märchenstille Herrlichkeit.
     
    Ein frommer Zauber hält mich wieder,
    Anbetend, staunend muss ich stehn;
    Es sinkt auf meine Augenlider
    Ein goldner Kindertraum hernieder,
    Ich fühl´s ein Wunder ist geschehn.



Weihnachtsgedicht: Christbaum (von Peter Cornelius)


Weihnachtsgedichte: Christbaum


© Thinkstock
Wie schön geschmückt der festliche Raum!
Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!
O fröhliche Zeit! O seliger Traum!

Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;
nun schweiget alles auf ihr Geheiß:
sie singet des Christkinds Lob und Preis.

Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,
ist schön in Bildern aufgestellt
des heiligen Buches Palmenwelt.
Die Kinder schauen der Bilder Pracht,
und haben wohl des Singen acht,
das tönt so süß in der Weihenacht!

O glücklicher Kreis im festlichen Raum!
O goldne Lichter am Weihnachtsbaum!
O fröhliche Zeit! O seliger Traum!
Weihnachtsgedicht: Weihnachtsschnee  (von Paula Dehmel)


Weihnachtsgedichte: Weihnachtsschnee


© Thinkstock
Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,
Es riecht nach Weihnachtstorten;
Knecht Ruprecht steht am Himmelsherd
Und bäckt die feinsten Sorten.

Ihr Kinder, sperrt die Augen auf,
Sonst nehmt den Operngucker:
Die große Himmelsbüchse, seht,
Tut Ruprecht ganz voll Zucker.

Er streut - die Kuchen sind schon voll -
Er streut - na, das wird munter:
Er schüttelt die Büchse und streut und streut
Den ganzen Zucker runter.

Ihr Kinder sperrt die Mäulchen auf,
Schnell! Zucker schneit es heute;
Fangt auf, holt Schüsseln - ihr glaubt es nicht?
Ihr seid ungläubige Leute! 
Weihnachtsgedicht: Zu Weihnachten (von Victor Blüthgen)


Weihnachtsgedichte: An Weihnachten


© Thinkstock
Das ist der liebe Weihnachtsbaum.
Ja solch ein Baum!
Der grünt bei Schnee, der glänzt bei Nacht
wie die himmlische Pracht,
trägt alle Jahre seine Last,
Äpfel und Nüsse am selben Ast,
Zuckerwerk obendrein -
so müssten alle Bäume sein!

Nun hat ihn gebracht der Weihnachtsmann,
drei Kinder steh'n und seh'n ihn an.
Das erste spricht:
"Der ist doch Weihnacht das Schönste, nicht?"
Das andre: "Woher an Äpfeln und Nüssen,
Gold und Silber wohl kommen müssen?
Ich denk mir, das Christkind fasste sie an,
gleich war Gold oder Silber dran."
Das dritte: "Christkind müßte einmal
den ganzen Wald so putzen im Tal;
dann würde gleich aller Schnee zergeh'n,
und dann - das gäb ein Spazierengeh'n!"
Weihnachtsgedicht: Die heilige Nacht (von Eduard Mörike)


Weihnachtsgedichte: Die heilige Nacht


© Thinkstock
Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!  -

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes,  licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel:  "Fürcht' euch nicht!
"Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut."

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen  ihm ein Lämmlein fromm. -

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König' mit ihrem Stern.
Sie knien vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen,  Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket:  "Gott in der Höh sei Ehr!"


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