Gerade bei einem Einzelkind muss Teamfähigkeit gefördert werden. Was Sie bei der Erziehung beachten sollten, damit ein Einzelkind trotzdem zum Teamspieler wird - 6 Tipps für Eltern
- Ein Einzelkind sollte Kontakt zu anderen Kindern haben: Wenn Sie Ihre Berufstätigkeit nach der Geburt fortsetzen, sollten Sie bei der Auswahl der Betreuung - etwa einer Tagesmutter - darauf achten, dass das Kind dort Kontakt zu anderen Kindern hat.
- Einzelkind und Freundschaften: Fördern Sie früh Freundschaften. Treffen Sie sich regelmäßig zu Spielenachmittagen mit anderen Eltern.
- Freizeitgestaltung beim Einzelkind: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch in den Ferien regelmäßig mit anderen Kindern zusammen ist. Ideal sind Ferien auf dem Campingplatz, in einer familienfreundlichen Ferienanlage oder auch auf dem Bauernhof. Vielleicht können Sie auch einen gemeinsamen Urlaub mit anderen Familien verabreden.
- Mittelmaß statt Übermaß beim Einzelkind: Sie sollten das Kind nicht überbehüten oder mit Erwartungen, Wünschen und Ansprüchen überfrachten. Andererseits darf das Kind aber auch nicht ständig „nebenher laufen“, weil Beruf und Freizeit wichtiger sind. Finden Sie einen Mittelweg: Weder ein Übermaß an Zuwendung noch Zurückweisung tun dem Kind gut.
- Freiräume beim Einzelkind: Setzen Sie Grenzen und vermitteln Sie diese Ihrem Kind! Die Freiheit, die es bei seiner Entwicklung braucht, können Sie ihm am besten verschaffen, wenn Sie sich selbst auch mehr Freiräume gestatten, in denen Sie ihm mal nicht zur Verfügung stehen.
- Ersatz für das Einzelkind: Einzelkindern fehlt der emotionale Puffer durch Geschwister, mit Belastungen wie Umzug, Schulwechsel, Trennung der Eltern müssen sie allein fertig werden. Eltern müssen hier besondere Unterstützung leisten.