Die Wissenschaftler am Leipziger Max-Planck-Institut glauben sogar, den Grund für die stimulierende Wirkung von Musik gefunden zu haben: Die Hirnregion, die Sprache verarbeitet, überlappt sich teilweise mit der Region, in der Musik verarbeitet wird. Beide liegen direkt hinter der Stirn. Und auch das ist vermutlich kein Zufall: Es wird schon lange angenommen, dass Sprache und Musik gemeinsame Wurzeln haben und sich die ersten Menschen in einer Mischung aus Sprache und Musik ausgetauscht haben.
Die Gemeinsamkeiten sind bis heute geblieben: Sowohl Sprache als auch Musik sind aus einzelnen Elementen aufgebaut (Laute bzw. Töne), die in einem großen Ganzen aufgehen (Sätze bzw. Melodien), dessen Sinn das Gehirn erst entschlüsseln muss. Einerseits, um die Bedeutung zu erkennen, andererseits, um daraus eine konkrete Handlung abzuleiten: etwa eine Frage zu beantworten oder in ein Lied einzustimmen.

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