Laufspiele & Fangspiele - auf die Plätze, fertig und los!

Bei Laufspielen und Fangspielen können sich Ihre Kinder so richtig austoben. Natürlich dürfen dabei die Klassiker wie Schwarz-Weiß-Fangen oder Ochs am Berg nicht fehlen.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Die schönsten Laufspiele


➤ Ochs am Berg


Spielerzahl: ab 4 Mitspieler
Alter: ab 4 Jahren

So geht´s: Ein Kind steht dicht vor einer Mauer, einem Zaun oder einer auf den Boden gemalten Linie. Seine Augen sind zur Wand gerichtet. In einem gewissen Abstand hinter ihm - etwa zehn Meter oder mehr - stehen die anderen Mitspieler und bewegen sich auf die Mauer oder die Linie zu. Das Kind an der Mauer ruft laut: „Eins, zwei, drei, vier, Ochs am Berg!“

Sobald „Berg“ ausgesprochen ist, dreht es sich blitzschnell um - und alle anderen Mitspieler müssen stillstehen. Wird ein Mitspieler erwischt, der im Gehen begriffen ist, muss er wieder zurück an die Startlinie. Spannend wird das Outdoorspiel, wenn „Ochs am Berg“ unterschiedlich schnell ausgesprochen wird, um die Mitspieler zu überrumpeln. Wer es als Erster zur Wand schafft, ist neuer Ochs. Ein spannendes Laufspiel!

➤ „Eckstein, Eckstein…“ - das einfache Versteckspiel

Spielerzahl: ab 4 Mitspieler
Alter: ab 3 Jahren

So geht´s: Schon die Kleinsten spielen begeistert Verstecken, z.B. im Garten, auf dem Spielplatz, im Park. Der Sucher wartet, bis sich alle Mitspieler versteckt haben und ruft: „Eins, zwei, drei, vier, Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein. Hinter mir, da gilt es nicht, und auch an den Seiten nicht. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht neun, zehn - ich komme!“ (Ältere Kinder zählen auch bis 20 oder mehr.) Hat der Sucher einen Mitspieler entdeckt, ruft er laut dessen Namen. Und als Beweis, dass er ihn wirklich erspäht hat, beschreibt er auch kurz das Versteck.

➤ Schwarz-Weiß-Fangen oder Verstecken mit Freischlagen


Spielerzahl: ab 4 Mitspieler
Alter: ab 6 Jahren

So geht´s: Das Spiel ist eine Mischung aus Versteck- und Fangspiel. Denn dort, wo der Sucher mit geschlossenen Augen zählt, befindet sich ein Freimal - etwa ein Baum, ein Pfosten oder eine Wand. Sobald der Sucher einen Mitspieler entdeckt hat, rennt er zum Freimal zurück und ruft den Namen des entdeckten Mitspielers. Doch dieses ist auch längst losgerannt in Richtung Freimal - und wenn es als Erster dort ist, darf es sich freischlagen und neu verstecken. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle gefunden worden sind. 

Drei Kinder spielen Fangspiele


© iStock
Lustige Fangspiele für Kinder

➤ Räuber und Gendarm


Spielerzahl: ab 8 Mitspieler
Alter: ab 7 Jahren

So geht´s: Die Kinder werden gleichmäßig in zwei Gruppen aufgeteilt: Räuber und Gendarme. Die Räuberbande bekommt einen Vorsprung von einigen Minuten, um sich zu verstecken. Dann werden sie von den Gendarmen gejagt. Ist ein Räuber geschnappt, kommt er ins Gefängnis. Wo das ist, wird vorher natürlich festgelegt.

Variante für geübte Spieler: Die gefangenen Räuber können von Kollegen, die noch nicht geschnappt wurden, befreit werden, indem ihnen dreimal auf den Rücken geklopft wird. Bei dieser Spielversion macht es natürlich Sinn, wenn ein Gendarme auf die Gefangenen aufpasst.

➤ Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?

Spielerzahl: ab 4 Mitspieler
Alter: ab 5 Jahren

So geht´s: Ein Kind ist der Fischer. Er steht am einen Ende des Spielfeldes. Ihm gegenüber im Abstand von mindestens zehn Metern stehen die übrigen Mitspieler. Diese beginnen nun mit der Frage: "Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser?". Der Fischer darf als Antwort eine beliebige Tiefe nennen. Daraufhin stellt die Gruppe wieder eine Frage: "Und wie kommen wir darüber?“ Jetzt nennt der Fischer eine Fortbewegungsart: z.B. Zeitlupe, Springen, Rückwärtslaufen etc.. Der Fischer versucht nun, jemanden aus der Gruppe zu fangen, während diese probieren auf die andere Flussseite zu kommen. Wichtig: Es ist nur die Fortbewegungsart erlaubt, die der Fischer ausgerufen hat.

Hat der Fischer einen anderen Mitspieler gefangen, ist dieser der neue Fischer. Bleibt die Jagdt erfolglos, bleibt das Kind auch noch für die nächste Runder der Fischer.

➤ Kettenfangen

Spielerzahl: ab 10 Mitspielern
Alter: ab 6 Jahren

So geht's: Ein Spieler macht den Anfang und ist der Fänger. Hat er ein anderes Kind aus der Gruppe erwischt, dann sind sie schon zu zweit. Sie halten sich an den Händen und müssen nun versuchen, einen weiteren Mitspieler zu fangen. Auch dieser wird nun Teil der Kette. So geht das immer weiter, bis alle Kinder gefangen wurde. Fänger sind nur die Kinder am Rand der Kette. Aber Achtung: Die Kette darf nicht reißen! Reißt sie doch, muss sie so schnell wie möglich wieder zusammen finden und darf so lange niemanden fangen.

 Das könnte Sie interessieren: Bewegung macht schlau

Die Entwicklung körperlicher und geistiger Fähigkeiten hängt stark voneinander ab. Das zeigt sich vor allem beim Lernen.




mehr zum Thema
spielen