Mut zur Kreativität

Für jede Menge kreatives Chaos und Spielspaß in den Kinderzimmern verlosen wir fünf Mal das LEGO Friends Set „Freundschaftshaus“!


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Kreativ spielen - und das LEGO Friends Freundschaftshaus gewinnen


Kawummm! In Emmas Zimmer herrscht komplettes Chaos. LEGO Steine liegen verstreut auf dem Boden, ein Turm aus Spielzeug und Klamotten stapelt sich neben der Tür, und im Bett findet sich kaum Platz zum Schlafen. Kein seltenes Phänomen in Deutschlands Kinderzimmern. Und jeden Tag spielen sich Tausende dieser für Eltern nur allzu bekannten Szenen ab: Zimmertür auf, Blick der Eltern schweift durch den Raum, sie verziehen ungläubig das Gesicht und schimpfen: „Wie sieht es denn hier schon wieder aus!?“, dicht gefolgt von der Aufforderung, das Zimmer sofort aufzuräumen.


Doch Kinder sehen in dem Chaos häufig kein unordentliches Zimmer, sondern einen Raum unbegrenzter Möglichkeiten. Wir sprachen mit Ines Imdahl über die Erkenntnisse einer rheingold salon Studie im Auftrag der LEGO GmbH. Ines Imdahl ist Diplom-Psychologin, Unternehmerin, Buchautorin, seit über 25 Jahren Marktforscherin und vierfache Mutter.

Ein unaufgeräumtes Kinderzimmer ist für viele Eltern ein Graus. Warum sollten Zimmer auch einfach mal vom Chaos beherrscht sein? 
Ines Imdahl: Was für Eltern wie Chaos aussieht, ist für Kinder oftmals etwas ganz anderes.  Ein paar kleine Autos, ein Haufen LEGO Steine, ein Püppchen, ein paar Bücher – alles liegt lose und scheinbar wahllos auf dem Boden herum. Diese scheinbar chaotische Anordung der Spielsachen hat für die Kinder aber meistens einen echten Sinn. In ihrer Fantasie entsteht ein Spiel, das alle Elemente miteinander verbindet – eine Art innere Ordnung. Die sehen Eltern natürlich nicht immer auf den ersten Blick. Sie sehen oft auch nicht, dass sie mit dem Wunsch, die eigene Ordnung wieder durchzusetzen, das intensive, versunkene Spiel der Kinder stören. Diese Versunkenheit im scheinbaren Chaos ist für Kinder jedoch sehr wichtig. Kinder und Eltern haben also eine völlig andere Vorstellung von Ordnung.
 
Sie haben auch die Kids befragt. Was halten die von unaufgeräumten Zimmern?

Ines Imdahl: Die empfinden das Unaufgeräumte nicht notwendig als unaufgeräumt. Aber das hat auch einen tiefer liegenden Grund. Kinder wollen ihr Spiel nicht immer zerstören, also aufräumen müssen. Sie sind stolz auf das, was sie erschaffen haben, auf ihre Fantasie-Werke und auf ihr Gebautes. Für sie ist ein Zimmer häufig nicht unaufgeräumt, sondern eben der Zustand des Spiels – auch des gestrigen. Nicht selten hatten die Kinder, die wir im Auftrag der LEGO GmbH befragt haben, verlernt, richtig vertieft und konzentriert zu spielen. Warum? Weil sie beim Spielen oft unterbrochen wurden – etwa durch die Aufforderung zum Aufräumen. Ihnen wurde nicht die Zeit gegeben, voll und ganz ins Spiel einzutauchen. Das führte dazu, dass ihnen eine der wichtigsten kindlichen Fähigkeiten verloren gegangen ist – das versunkene Spielen, bei dem sie alles um sich herum vergessen. Einige Kids haben gar nicht erst angefangen zu spielen, denn sie wussten, dass sie ihr Gebautes ohnehin wieder zerstören, also aufräumen müssen. Sie haben über Langeweile geklagt und auf Entertainment durch die Erwachsenen gehofft. Diese wiederum wundern sich, dass ihre Kinder nicht mehr alleine spielen und beispielsweise Tablets oder Computer-Spiele eine magische Anziehungskraft auf sie ausüben.

Was würden Sie Eltern aufgrund der Studienergebnisse und Ihrer Erfahrung als Mutter und Psychologin raten? Zimmer aufräumen – ja oder nein?
Ines Imdahl: Zunächst sollten Kinder vor allem so selten wie möglich beim Spiel gestört werden. Schule, Arzttermine & Co. sind natürlich Gründe, die eine Unterbrechung des Spielens erfordern. Aber viele Eltern merken gar nicht, dass sie ins Spiel „platzen“. Ein interessanter Aspekt ist übrigens, dass Eltern generell Mädchen unbewusst eher zum Aufräumen anhalten. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um Gebautes wie LEGO Modelle handelt. Wenn es möglich ist, sollten Kinder ein natürliches Ende des Spiels finden – oder das Spiel am nächsten Tag wieder aufgreifen können. Zweifellos muss hin und wieder gewischt und gesaugt und ab und zu etwas Ordnung geschaffen werden. Dabei können die Eltern aber mehr Rücksicht auf die Kinder nehmen und zum Beispiel fragen, was das Chaos für die Kids bedeutet. Wenn es wirklich nur Chaos ist, dann räumen die Kinder auch mal gerne auf. Wenn hinter dem Chaos mehr steckt, dann erzählen die Kinder, was sie spielen – das ist oft sehr interessant und schafft Nähe. Aufräumen ja, aber viel, viel seltener, als es Erwachsene vielleicht gerne hätten.
Bei uns zu gewinnen


Für noch mehr kreatives Chaos und Spielspaß in den Kinderzimmern, verlosen wir zusammen mit der LEGO GmbH 5 x das LEGO Friends Set „Freundschaftshaus“ im Wert von je 69,99 Euro. Das Freundschaftshaus ist die ehemalige Feuerwehrstation von Heartlake City. Hier haben die fünf Freundinnen Andrea, Stephanie, Emma, Olivia und Mia ihr neues Hauptquartier eröffnet. Mit vielen liebevollen Details bietet das Haus genug Platz zum Chillen, Basteln und Singen. Es werden neue Pläne geschmiedet und Rettungsaktionen ins Leben gerufen – eben ein Haus für tolle Freundschaftsmomente!
Und so können Sie gewinnen
Lösen Sie unser Bilderrätsel, tragen Sie Ihre Adresse ein - und schicken Sie die Daten ab. Teilnahmeschluss ist 7. Mai 2018.

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