Was man zum Fußballspielen braucht

Fußballvereine gibt es ja unzählige in jeder Region Deutschlands. Das Fußballtraining sieht bei allen Vereinen meistens sehr ähnlich aus. Was Ihr Kind zum Fußballspielen benötigt und wo Sie weitere Informationen finden, verraten wir Ihnen hier.


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Wie sieht das Fußballtraining aus?
Je nach Altersklasse stehen ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche an, die ca. 60 bis 90 Minuten dauern können. Vor dem Training muss sich Ihr Kind richtig aufwärmen und danach ordentlich dehnen, um Zerrungen und Muskelverhärtungen vorzubeugen.

Klar, dass beim Training in den unteren Altersklassen vor allem der Spielspaß im Vordergrund steht, nicht die Taktik und das Spielergebnis. Wenn Sie Ihr Kind in einem Verein für eine solche Junioren-Mannschaft anmelden, achten Sie darauf, dass der Trainer dies genauso sieht und vor allem den Bewegungsdrang der Kinder berücksichtigt. Das Training soll den kleinen Kindern vor allem Spaß machen und ihnen die Möglichkeit geben, sich richtig auszutoben. Ganz nebenbei werden dabei die ersten Fußball-Begriffe gelernt. Erst in einer höheren Junioren-Mannschaft spielt dann Taktik und das Üben bestimmter Bewegungsabläufe eine Rolle.

Trainiert werden allgemein die Ausdauer, die Kraft, das Geschick und das Zusammenspiel mit den Mitspielern. Häufig geschieht dies zunächst durch einzelne Übungen mit und ohne Ball. In der zweiten Hälfte des Trainings werden dann oft kurze Spiele gegeneinander gespielt. 

Kinder spielen Fussball.

Zum Fußballspielen braucht es nicht viel Zubehör.


© Thinkstock
Was braucht man zum Fußballspielen?

Fußball kann immer und überall gespielt werden, wo ein bisschen Grünfläche oder eine verkehrsberuhigte Straße vorhanden ist. Eigentlich braucht man dazu nur einen Ball. Tore können improvisiert und beispielsweise mit Steinen, Kleidung oder Straßenkreide angedeutet werden.

Für das Spielen im Verein braucht Ihr Kind mindestens einmal kurze und einmal lange Sportsachen. Bei älteren Kindern werden dazu noch Schienbeinschoner, Stutzen und Torwarthandschuhe benötigt. Den größten Kostenfaktor machen mit Sicherheit die Fußballschuhe aus, von denen es unterschiedliche Arten gibt und die bei den schnell wachsenden Kinderfüßen recht schnell neu gekauft werden müssen. Für die richtige Wahl und Passform lassen Sie sich am besten im Sportgeschäft beraten.

Tipps für Eltern von sportinteressierten Kindern
  • 1 / 8
    Schnuppertraining

    Bevor Sie Ihr Kind im Verein anmelden, besuchen Sie ein Schnuppertraining, bei dem Sie TrainerInnen und BetreuerInnen kennenlernen. Erkundigen Sie sich nach den Zielen des Trainings und den Trainingsmethoden. Denken Sie daran, dass junge Kinder noch  kein hartes Training absolvieren können, sondern vor allem spielerisch an den Sport herangeführt werden sollten.

  • 2 / 8
    Hat Ihr Kind auch wirklich Lust auf den Sport?

    Vermutlich merken Sie Ihrem Kind schnell an, ob es den Sport mag oder nicht. Manchmal gibt es kleine Tiefs, die überwunden werden müssen und wobei Sie Ihr Kind unterstützen sollten.  Aber wenn Ihr Kind grundsätzlich keine Leidenschaft für den Sport aufbringen kann, zwingen Sie es nicht, es trotzdem zu versuchen oder weiter zu machen, nur weil Sie den Sport als gut für Ihr Kind erachten. Suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung. Vielleicht hilft ja ein Vereinswechsel? Oder Sie probieren eine ganz andere Sportart aus.

  • 3 / 8
    Regelmäßiges Training

    Halten Sie Ihr Kind zum regelmäßigen Training an. Ab und zu lässt der innere Schweinehund die Lust zum Training schwinden, obwohl Ihr Kind den Sport gerne macht. Planen Sie die Trainingszeiten fest in Ihren Wochenplan ein und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig zum Training erscheint.

  • 4 / 8
    Schule kommt vor dem Sport

    Achten Sie darauf, dass an erster Stelle immer die Schule steht. Die Hausaufgaben und das Lernen dürfen dem Sport nicht hintenanstehen, sondern sollten wenn möglich noch vor dem Training erledigt werden.

  • 5 / 8
    Kinder brauchen auch mal Freizeit

    Auch wenn Sport für viele Kinder ein schönes Hobby ist, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind auch genügend Freizeit außerhalb des Sports hat, um mit Freunden zu spielen oder auch anderen Hobbys nachzugehen.

  • 6 / 8
    Sensibler Umgang mit Niederlagen

    Gerade im Junioren-Bereich sind niederschmetternde Ergebnisse nach Pflichtspielen oder Prüfungen keine Seltenheit. Bauen Sie Ihr Kind dann auf, aber üben Sie keinen Druck aus. Ihr Kind darf nicht das Gefühl bekommen, dass Sie enttäuscht von ihm sind und es versagt hat. Solange es noch Spaß am Sport hat und Fortschritte in seinen Leistungen erkennt, wird es sich auch wieder aufrappeln können.

  • 7 / 8
    Interesse zeigen

    Zeigen Sie Interesse am Sport Ihres Kindes. Besuchen Sie Spiele, Wettkämpfe oder Aufführungen und zeigen Sie ihm, dass Sie stolz auf seine Leistungen sind.

  • 8 / 8
    Viel trinken

    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind während des Trainings und danach ausreichend trinkt um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Geben Sie ihm genügend Trinken mit zum Sport. Am besten eignet sich dafür stilles Wasser. Professionelle TrainerInnen halten die Kinder auch zwischen den einzelnen Übungen zum Trinken an. Lesen Sie mehr: Wieviel sollten Kinder trinken?



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