Allergien und Kinder: Dauerschnupfen
Heuschnupfen tritt saisonal auf - der allergische Schnupfen das ganze Jahr. Mal läuft es wässrig aus der Nase, dann ist sie wieder verstopft; Atemprobleme - vor allem nachts - können eine Folge sein. Der Dauerschnupfen wird ausgelöst durch Milben, Schimmel oder Tierhaare.
Das hilft: Nasensprays beruhigen die Nasenschleimhäute. Sind die sehr trocken, cremen Sie sie mit einer Nasensalbe ein oder befeuchten Sie sie mit Kochsalz-Nasentropfen. Die Beschwerden bessern sich jedoch, wenn man das verdächtige Allergen ins Visier nimmt. Es lässt sich zwar kaum vermeiden, dass Milben auf Teppichen, in Betten und Polstern ihren Kot absetzen, doch die Belastung kann reduziert werden: durch Schutzhüllen für Matratze und Bettzeug, so genannten Encasings. Achten Sie hier auf Prüfsiegel, die Qualität garantieren.
Was ist außerdem sinnvoll? Im Staubsauger HEPA-Filter verwenden (High Efficiency-Particulate Air), Kuscheltiere und -kissen regelmäßig waschen oder einen Tag ins Tiefkühlfach legen. Da Milben und Schimmelpilze es feucht lieben, gefällt es ihnen gar nicht, wenn Sie die Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent halten können. Stellen Sie also keinen Luftbefeuchter auf.
Ist das Meerschweinchen oder die Katze schuld, wird sich Ihre Familie - auch wenn es schwerfällt - wohl von dem Tier trennen müssen. Ein Trost aber bleibt: Ihrem Kind wird es schon bald besser gehen.

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