Allergien und Kinder: Heuschnupfen
Etwa jedes zehnte Kind und jeder fünfte Jugendliche leidet im Frühjahr und Sommer, der Blütezeit von Gräsern und Bäumen, unter einer Pollenallergie - Tendenz steigend: Das Erkrankungsrisiko ist in den letzten Jahrzehnten um das Zehnfache gestiegen. Heuschnupfenattacken sind am ärgsten, wenn an der frischen Luft die Nase juckt und läuft und schließlich das Niesen beginnt. Oft sind die Augen gerötet und entzündet.
Das hilft: Umherschwirrenden Pollen kann man kaum ausweichen. Aber die Belastung lässt sich deutlich verringern: abends die Haare waschen, damit die Pollen nicht im Kopfkissen landen; die Spielkleidung am besten aus dem Schlafzimmer verbannen; intensives Lüften zur rechten Zeit. In ländlichen Gebieten zwischen 19 und 24 Uhr, in der Stadt zwischen 6 und 8 Uhr - dann ist die Pollenkonzentration am geringsten. Leider: Bei stärkeren Symptomen helfen diese Maßnahmen kleinen Allergikern noch nicht genug. Abschwellende Nasensprays erleichtern dann das Atmen, manchmal kommen Antihistaminika zum Einsatz. Bei anhaltendem Befund sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung.

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