
Wie man einer Sommergrippe vorbeugt, das Immunsystem der Kinder im Sommer stärkt und wie man die Sommergrippe richtig behandelt.
Eine „Sommergrippe“ sollte man versuchen mit Hausmitteln auszukurieren, man muss nicht gleich zu Antibiotika greifen! Das passiert leider immer noch zu häufig. Fakt ist: Diese Medikamente wirken bei einer Sommergrippe nicht, da diese von Viren verursacht wird, nicht von Bakterien – und nur gegen die wirken Antibiotika.
Auch der Begriff „Grippe“ ist für den Infekt im Sommer missverständlich. Denn mit der berüchtigten Grippe, die durch Influenza-Viren hervorgerufen wird und gegen die man sich impfen lassen kann, hat die Sommergrippe nichts zu tun. Eine Sommergrippe ist eine Erkältungskrankheit zur Sommerzeit. Erkältungskrankheiten werden wegen der Betroffenheit der Atemwege oft auch ,grippale Infektionen‘ genannt, weshalb es auch zu dem Begriff Sommergrippe kam.
Die Ansteckung mit der Sommergrippe erfolgt immer über Tröpfcheninfektion. Das geschieht durch Anhusten, Anniesen oder durch die eigenen Hände, die nach einer Berührung mit Sekreten Erkrankter – etwa an Türklinken, Geländern, Telefonhörern – die eigenen Schleimhäute berühren, sich zum Beispiel in Auge oder Mund fassen. Gerade bei Kindern, die sich beim Spielen sehr nah kommen, ist die Gefahr groß, dass sie sich untereinander mit der Sommergrippe anstecken.
Zu über 90 Prozent wird die Sommergrippe durch Viren ausgelöst. Typisch für die verschiedenen Erkältungsviren ist, dass jeder Typ gewisse Umgebungsbedingungen braucht, um sich zu verbreiten. Deshalb gibt es im Sommer andere Viren als im Herbst oder Winter. Genauso beim Urlaub in anderen Ländern: Dort lauern weitere, unserem Immunsystem unbekannte Krankheitserreger. Die haben es umso leichter, den Körper anzugreifen, wenn dieser z.B. durch ungewohntes Essen oder eine Magen-Darm-Verstimmung geschwächt ist. Einige Krankheitserreger lieben vor allem ein feucht-warmes Klima – das Infektionsrisiko in wärmeren Ländern kann also größer sein.
Was es den Sommergrippe-Viren im Sommer leichter macht, tatsächlich eine Erkältung auszulösen, sind:
Hat man sich erst einmal mit der Sommergripee angesteckt, treten die typischen Erkältungssymptome auf: Schnupfen, Naselaufen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten. Sogar Fieber, Erbrechen und Durchfall können Folgen der Somergrippe sein.
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