Ausschläge nach Insektenstichen sind ein Alarmsignal
Insektenstiche verlaufen in aller Regel glimpflich, bei drei bis fünf Prozent kann ein Bienen- oder Wespenstich jedoch eine allergische Reaktion auslösen. Neueren Untersuchungen zufolge tragen beispielsweise Heuschnupfenallergiker ein erhöhtes Risiko.
Eine Insektengiftallergie tritt meist nicht spontan auf, sondern kündigt sich mit folgenden Symptomen an, die erst durch wiederholte Stiche an Schwere zunehmen: Juckreiz, Hautausschlag, Gesichtsschwellungen, Übelkeit bis hin zu Atemnot und Schock.
Wenn Sie wissen, dass Ihr Kind eine Insektengiftallergie hat, sollte es auch auf Schulausflügen oder Wochenendtouren eine Notfallapotheke mit schriftlicher Anleitung zum Gebrauch von Antihistaminika-Tabletten, Kortisonpräparaten und Adrenalinspray dabei haben.
Erwägen sollten Sie eventuell auch eine Immunisierung gegen das Insektengift. Allergologen haben sehr gute Erfahrungen mit der Wirksamkeit einer sogenannten Hyposensibilisierung gemacht. Dabei wird dem Patienten in allmählich gesteigerter Dosis und in regelmäßigen Abständen eine winzige Menge des Gifts injiziert. So kann sich der Körper nach und nach an die allergieauslösende Substanz gewöhnen.
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