Kinderkrankheiten heilen mit Osteopathie: Osteopathie erfordert lange Ausbildung
„Osteopathie ist einfach eine gute Ergänzung zur Schulmedizin“, sagt Markus Opalka. Gegenseitiger Austausch inbegriffen: Manchmal verweist er auch auf andere Fakultäten - umgekehrt holen auch Kinderärzte seinen Rat als Osteopath ein.
Die Schulmedizin in Deutschland erkennt die Osteopathie ganz offiziell als Therapieform an: Für die Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin, die Ärzte berufsbegleitend weiterbildet, kommt Osteopathie vor allem bei chronischen Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen infrage. Besonders Säuglinge und Kinder mit hartnäckigen Symptomen seien mit den „weichen“ osteopathischen Methoden in der Regel erfolgreich behandelbar.
Doch auch Erwachsenen stellt die Osteopathie Hilfe in Aussicht - und dies in allen drei osteopathischen Kernbereichen, nämlich dem parietalen (Bewegungsapparat), cranio-sakralen (Schädelknochen) und viszeralen Bereich (innere Organe).
Typische parietale Symptome sind Verspannungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall und Hexenschuss; im cranio-sakralen Umfeld kann z.B. die Ursache für Migräne und Tinnitus liegen; zum viszeralen Bereich zählen z.B. Probleme mit Magen, Darm, Leber oder Galle.

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