Süße Brotaufstriche: Honig: viel Zucker, viele Varianten
Honig enthält deutlich mehr Zucker als Obstaufstriche. Hier liegt der Anteil an Zucker bei 80 Prozent. Doch obwohl diesem „Trank der Götter“ schon im alten Ägypten wahre Wunder zugeschrieben wurden, bleibt davon ernährungswissenschaftlich betrachtet nicht allzu viel übrig. Honig enthält zwar tatsächlich etwa 180 wertvolle Inhaltsstoffe - aber in so geringen Spuren, dass sie für die gesunde Ernährung kaum eine Rolle spielen. Als Naturprodukt kann er dennoch punkten: Schließlich gibt es viele verschiedene Sorten, die alle unterschiedlich schmecken - von Klee- über Wildblüten- bis zu Tannenhonig. So ist der mal flüssig-goldklare, mal eher feste und trübe Aufstrich durchaus eine Bereicherung für den Speiseplan und kann bei kleinen Genießern den Geschmackssinn schulen.
Weil der Nektar der Bienen aber enorm an den Zähnen klebt, gilt für ihn ganz besonders: anschließend Zähne putzen! In der Schule und im Kindergarten ist das aber nicht immer möglich. Deshalb gehören süße Brotaufstriche eher nicht aufs Pausenbrot. Für den Schulhof sind magere Wurst oder Käse besser geeignet.

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