Kinder und Gesundheit: Viele Lebensmittelpackungen locken mit buntem Design. Wichtiger aber ist ein Blick auf die Zutatenliste - sie verrät welche Zusatzstoffe in Lebensmitteln stecken
5 Zusatzstoffe in Lebensmitteln kurz erklärt
Die Zutatenlisten von Lebensmitteln sind mitunter keine leichte Lektüre - viele der aufgeführten Begriffe sind für Laien kaum zu verstehen. Kein Wunder, immerhin sind in der Europäischen Union rund 300 Zusatzstoffe zugelassen. Die meisten davon gelten auch für Kinder als unbedenklich. Aber nicht alle. In jeder Klasse, in denen die Zusatzstoffe zusammengefasst sind, gibt es kritische Verbindungen. Deshalb sollten Eltern ganz genau hingucken. Damit Sie die Begriffe auf der Zutatenliste besser verstehen: Hier die zehn häufigsten Zusatzstoffe und was sie bewirken:
Antioxidationsmittel
Sie verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie zum Beispiel das Ranzigwerden von Fetten verhindern. Zwei bekannte Vertreter dieser Gruppe sind Vitamin E und Vitamin C, die als unbedenklich gelten. Anders Schwefeloxid: Es kann bei empfindlichen Menschen Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen.
Emulgatoren
Sie sorgen dafür, dass sich Stoffe miteinander vermischen, die sich normalerweise nicht verbinden - wie Wasser und Öl. So lässt sich der Wasseranteil in Lebensmitteln erhöhen. Einige Emulgatoren gehören zur Gruppe der Phosphate. Sie können den Kalziumstoffwechsel stören und stehen sogar im Verdacht, bei Kindern Hyperaktivität auszulösen.
E-Nummern
Die E-Nummern sind den einzelnen Zusatzstoffen zugeordnet. Dabei sind sie nach Gruppen gegliedert: Ab Nummer 100 beginnen die Farbstoffe, ab 200 die Konservierungsstoffe, ab Nummer 300 Antioxidationsmittel, ab 400 Verdickungsmittel, ab 500 Säuerungsmittel oder -regulatoren, ab 600 Geschmacksverstärker und ab Nummer 901 Trenn- und Überzugsmittel sowie Süßstoffe.
Farbstoffe
Sie lassen Produkte gut aussehen und färben oft Kinder-Hits wie Süßigkeiten und Limonade. Dort täuschen sie optisch oft über mangelnde Qualität hinweg. Einige Farbstoffe können vermutlich Allergien, Neurodermitis oder Asthma auslösen.
Geliermittel
Geliermittel sind Stoffe, die Lebensmittel durch Gelbildung festigen. Sie stecken häufig in Milchprodukten und in Speiseeis. Carageen zum Beispiel gilt als Allergieauslöser. Manch andere Geliermittel binden wichtige Mineralstoffen, sodass sie nicht mehr verwertet werden können.

Kinderspiele
Spieletipps für Kinder

Kinderkrankheiten
- von Scharlach bis hin zu Neurodermitis

Märchen
Geschichten und Märchen für Kinder

BMI-Rechner für Kinder
Body-Mass-Index (BMI) für Kinder ausrechnen

Kids&Co: Die Kinderseiten
Online-Spiele für Kinder, Malvorlagen uvm.

Psychotests
Hier finden Sie viele verschiedene Psychotests

Horoskope
Ihr Tages-, Monats- und Jahreshoroskop

Familienrecht
Rund um Scheidung, Kindesunterhalt und Elterngeld
Erste Hilfe beim Baby: Wie Sie am besten Wunden versorgen können.