
Die meisten Eltern von Kita- und Kindergartenkindern werden mit dem Begriff Hand-Mund-Fuß-Krankheit etwas anfangen können. Das sind die Symptome der Hand-Mund-Fuß-Krankheit und so werden sie behandelt.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit kommt genauso plötzlich wie sie wieder geht. Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist ungefährlich, aber sehr ansteckend. Betroffen sind besonders Klein- und Kindergartenkinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren. Auch Babys können sich mit der Hand-Mund-Fuß-Krankeit anstecken. Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit tritt gehäuft im Sommer und Herbst auf.
Ungefähr zwei bis sechs Tage nach der Infektion mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit weist das Kind die ersten Symptome auf: leichtes bis mittelstarkes Fieber, geröteter, juckender Ausschlag auf der Haut im Gesicht, an den Händen und Füßen. Hals- und Bauchschmerzen, sowie Erbrechen sind mögliche Begleiterscheinungen der Hand-Mund-Fuß-Krankheit.
Der durch die Hand-Mund-Fuß-Krankheit verursachte Hautausschlag ist besonders an den Handinnenflächen, den Fußsohlen, sowie im Bereich der Lippen festzustellen. Auch an der Mundschleimhaut können sich schmerzhafte Bläschen, sogenannte Aphten, bilden. Im Verlauf der Hand-Mund-Fuß-Krankheit verwandelt sich der Ausschlag in Bläschen mit rotem Rand, die nach durchschnittlich zehn bis zwölf Tagen abheilen.
In seltenen Fällen kann es bei einer Infektion mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit zu einer Mandelinfektion kommen.
Die Hand-Mund-Fuß-Krankeit ist eine Virusinfektion, die beim Husten oder Niesen durch sogenannte Tröpfcheninfektion weitergegeben werden kann. Außerdem ist eine Ansteckung über eine Schmierinfektion durch Stuhl möglich. Von der Hand-Mund-Fuß-Krankheit sind deshalb insbesondere Kitas, Kindergärten und Spielgruppen betroffen. Die Erkrankten sind während der ersten Tage sehr ansteckend. Insgesamt dauert die Hand-Mund-Fuß-Krankheit zwischen acht und zwölf Tagen.

In jedem Fall sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen, der die Hand-Mund-Fuß-Krankheit diagnostizieren und andere Krankheiten ausschließen kann. Neben ausreichender Hygiene müssen keine weiteren Maßnahmen im Falle einer Erkrankung mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit getroffen werden.
Achtung, der Inhalt der Bläschen sowie Speichel und Stuhl des Erkrankten sind besonders ansteckend. Deshalb: unbedingt ausreichend Hände waschen und auf gründliche Reinigung der Handtücher und Spielsachen achten!
Für Abhilfe bei schmerzenden Bläschen im Mund sorgen Tinkturen aus der Apotheke oder auch Honig, der direkt aufgetragen werden kann, sowie Mundspülungen mit lauwarmem Kamillen- oder Ringelblumentee. Wichtig bei der Diagnose Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine ausreichende Versorgung des Kindes mit Flüssigkeit, auch wenn das Trinken schmerzhaft ist. Wasser, Tee oder auch Wasser- oder Milchspeiseeis sorgen dafür, dass die Mundschleimhaut nicht austrocknet und die Wundstellen schnell abheilen können.
Dem erkrankten Kind sollten möglichst keine fruchtsäurehaltigen Speisen und Getränke angeboten werden. Besser: lauwarme Suppen, Brei oder Püree.
Ja, aber die Schwere der Erkrankung mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit, sich überhaupt zu infizieren, nimmt mit steigendem Alter ab.

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