Hunde-Welpen sind besonders kinderlieb


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Hunde-Welpen sind besonders kinderlieb

Selbst mit dem bravsten Tier darf ein Baby daher nie unbeaufsichtigt bleiben! Das gilt für Katzen, die schon mal ihre Krallen zeigen können, ebenso wie für Hunde. Vorsicht ist auch bei solchen Hunderassen angesagt, die als besonders geeignet für den Umgang mit Kindern gelten. Zwar sind „Reizschwelle und Duldungsgrenze bei größeren Hunden höher als bei kleinen“, sagt Ute Baumeister - verallgemeinern lässt sich „Familienfreundlichkeit“ als Charaktereigenschaft aber nicht: Jeder Welpe ist zunächst kinderfreundlich und bleibt es bei richtiger Behandlung auch. Doch aus einem - aus welchen Gründen auch immer - problematischen Exemplar macht auch die beste Behandlung keinen Familienhund mehr. Daher ist es wichtig, das Haustier aus zuverlässiger Quelle zu beziehen. Ute Baumeister erklärt den Vorteil, Hunde beim Züchter zu erwerben: „Ein Züchter hat einen Blick auf die Welpen und kann einschätzen: Das ist ein Draufgänger, der ist ein bisschen ruhiger - und so kann man das Tier aussuchen, das besonders geeignet fürs Kind erscheint.“ „Familienzuwachs“ aus dem Tierheim ist dabei durchaus eine Alternative. Wichtig ist jedoch, die Vorgeschichte des Tieres zu kennen. „Sie müssen sichergehen können, dass da nichts Negatives vorgefallen ist“, sagt Ute Baumeister. Doch woher auch immer das Haustier stammt: Es muss seinen Platz im „Familienrudel“ finden, und den müssen Sie ihm gleich zu Beginn unmissverständlich zuweisen. Denn Befehle akzeptieren Hunde nur vom „Rudelführer“. Das Kind wird, allein schon, weil es einfach kleiner ist als die erwachsenen „Leittiere“, vom Hund immer als gleichwertig oder niedriger in der Rangfolge gesehen. Das ist so lange kein Problem, wie die Eltern für Ordnung im „Rudel“ sorgen und für das Haustier klare Regeln aufstellen.


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