Im Kasperltheater von Doctor Döblinger

Seid ihr alle da? Jaaaa! familie.de besuchte das geschmackvolle Kasperltheater des Doctor Döblinger und sprach hinter den Kulissen mit den Puppenspielern.


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Ensemble des Kasperltheaters Doctor Döblinger

Bühne frei für Kasperl und seine Kollegen Prinzessin Heike, Wachtmeister Wirsing und Konsorten. Foto: Gerald von Foris


Alle Kinder lieben Puppentheater. Und der Kasper treibt schon seit dem 18. Jahrhundert auf deutschen Theaterbühnen sein Unwesen. In München und Umgebung öffnet sich der Vorhang regelmäßig für Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater. Hinter der Bühne lassen Richard Oehmann und Josef Parzefall die Puppen tanzen. Ihre Theaterstücke sind längst Kult und auch als Hörspiele erhältlich. Das Besondere an Doctor Döblinger: Bei den in Bayerisch eingefärbten Dialogen können auch Erwachsene kräftig mitlachen. familie.de traf die beiden nach der Vorstellung von "Kasperl und die große Freiheit".

familie.de: Herr Oehmann, Herr Parzefall, wie lange sind Sie schon im Geschäft?


Richard Oehmann: Wir haben ungefähr vor 17 Jahren mit dem Kasperltheaterspielen angefangen.

Und warum heißt Ihr Kasperltheater ausgerechnet Doctor Döblinger?


Josef Parzefall: Das ist doch ein schöner Name, oder? Der klingt einfach seriös.

Wie entsteht denn ein geschmackvolles Kasperltheater?

Josef Parzefall: Da setzt man sich hin ...
Richard Oehmann: ... und schreibt ein Stück.

Wie viele Theaterstücke von Doctor Döblinger gibt es denn schon?



"Xingel-Xangel. Etliche Kasperl-Lieder"

"Xingel-Xangel. Etliche Kasperl-Lieder" ist im Buchhandel oder über www.dr-doeblingers-kasperltheater.de erhältlich.


Richard Oehmann: Mittlerweile gibt es acht Theaterstücke und neun Hörspiele. Ganz neu ist unsere Lieder-CD mit 22 neuen Kasperlliedern. Die  heißt "Xingel-Xangel". 

Ab welchem Alter sind denn Ihre Kasperltheaterstücke für Kinder empfehlenswert?


Richard Oehmann: Ungefähr für Kinder ab drei Jahren. Für kleinere Kinder eignen sich Geschichten die kürzer, aber dafür mit mehr Effekten sind, weil die Konzentration noch nicht so lange anhält.

Josef Parzefall: Wir probieren da auch viel aus. Wir bekommen ja ein direktes Feedback von den Kindern im Publikum. Für sie ist alles real und ihnen fällt alles auf, zum Beispiel wenn der Kasperl auf der rechten Seite die Bühne verlassen hat und auf der linken wieder rein kommt. Und wenn ein neues Stück mal nicht so gut ankommt, verändern wir es so lange bis es passt. Die Erfahrung macht da viel aus.

Und wer hat die Puppen des Doctor Döblinger Ensemble entworfen?

Richard Oehmann: Die Puppen sind handgemacht von meinem Bruder Gregor Oehmann, der ist nämlich Bildhauer.

Kennt man Sie eigentlich nur in Bayern oder sind Sie mittlerweile bundesweit bekannt?


Josef Parzefall: Wir spielen auch außerhalb Bayerns, dann natürlich etwas "hochdeutscher". Wir haben unter anderem auch ganze Fangruppen in Berlin und Köln.

Doctor Döblinger kann man ja auch mieten ...

Richard Oehmann: Ja, genau, man kann uns auch mieten. Wir spielen nicht nur in Theatern, sondern auch auf Kulturveranstaltungen, in Pfarrsälen und Kindergärten.

Sie stehen hinter der Bühne und hantieren während der Vorstellung die ganze Zeit mit den Puppen herum. Da müssen Sie ja ganz schöne Muskeln haben ...

Josef Parzefall: Ja, Muskeln haben wir. Das Ganze ist natürlich körperlich ganz schön anstrengend. Aber so lange es Spaß macht und der Rücken mitmacht, spielen wir immer weiter

(Interview: Tanja Thurner)


Mehr zu Doctor Döblingers geschmackvollem Kasperltheater auf www.dr-doeblingers-kasperltheater.de



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