Interview: Wenn Babys und kleine Kinder verlieren


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Interview: Wenn Babys und Kleinkinder verlieren

Bei den meisten Brettspielen gibt es am Ende einen oder mehrere Verlierer - damit tun sich Groß und vor allem kleine Kinder oft schwer. Was kann man tun, damit der Spielenachmittag trotzdem in guter Stimmung endet? Interview mit Ralf Ruhl, Spiele-Experte und Redakteur bei der Zeitschrift „spielen und lernen“: Baby&Co: Sollte man Spiele mit hohem Konkurrenzdruck am besten völlig meiden?
Ralf Ruhl: Das wäre übertrieben. Konkurrenz gehört nun mal zu unserer Gesellschaft dazu. Das gilt für Schule, Beruf, Sport - und ebenso fürs Spielen.
Gerade die Jüngsten stehen bei Runden im Familienkreis oft als Verlierer da. Wie sorgt man dafür, dass sie nicht den Spaß am Spielen verlieren?
Eine Möglichkeit ist, die Regeln so zu verändern, dass Nachteile ausgeglichen werden. Oder die Kinder bilden Teams mit jeweils einem Elternteil. Die Großen können für Ausgewogenheit sorgen. Irgendwer verliert aber doch. Wie sorgt man für gute Stimmung nach dem Spiel?
Wichtig: Am Ende sollten alle eine Belohnung erhalten - nicht nur der Sieger, zum Beispiel eine Runde heißen Kakao. Oder der Gewinner bekommt die Aufgabe, alle wieder zum Lachen zu bringen. Dazu kann er Grimassen schneiden oder eine lustige Geschichte erzählen.