Situationsansatz

Haben Sie schon mal was vom Situationsansatz gehört? Wir klären Sie über dieses Kindergarten-Konzept auf.


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Der Situationsansatz


Der Situationsansatz wird inzwischen in den meisten Kindergärten angewendet. Er stellt soziales Lernen und die alltäglichen Lebensbedingungen der Kinder in den Mittelpunkt.

{{SNIPPET_PH:}} Ein Beispiel: Die Kinder haben entdeckt, dass die Kirschen langsam reif werden. Sie erinnern sich an die Blütezeit, überlegen, wie lange es noch bis zur Ernte dauert, ob die Kirschen Würmer haben werden, ob man sie besser gleich isst, einmacht oder lieber zu Marmelade verarbeitet. Der Kirschbaum wird als ein Gegenstand wahrgenommen, der die Kinder zu genauen Beobachtungen, verantwortlichen Entscheidungen und praktischem Handeln herausfordert.

Jedes Kind bringt eigene Erfahrungen, eigenes Wissen und den kulturellen Hintergrund seiner Familie mit ein. In Konfliktsituationen entscheiden die Kinder gemeinsam, wie ein Ausgleich zwischen den Parteien hergestellt werden kann.

Was die Kinder selbst tun können, das wird ihnen auch zugetraut und zugemutet. Traditionelle Programme wie montags singen, dienstags spielen, mittwochs basteln usw. haben in diesem Sitationsansatz weitgehend ausgedient.


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