Situationsansatz

Haben Sie schon mal was vom Situationsansatz gehört? Wir klären Sie über dieses Kindergarten-Konzept auf.


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Der Situationsansatz


Der Situationsansatz wird inzwischen in den meisten Kindergärten angewendet. Dieses sozialpädagogische Konzept stellt soziales Lernen und die alltäglichen Lebensbedingungen der Kinder in den Mittelpunkt. Das bedeutet, jedes Kind wird mit seinem sozialen und kulturellen Hintergrund gesehen und eingebunden. Den Kindergartenalltag prägt, was die Kinder beschäftigt, interessiert und was sie an Voraussetzungen von zuhause mitbringen. In der Praxis bedeutet das, dass in Gesprächen mit den Kindern und Eltern herausgefunden wird, welche Themen in der Lebenswelt des Kindes eine Rolle spielen. Daraus entwickeln die Erzieher konkrete Projekte. Traditionelle Programme wie montags singen, dienstags spielen, mittwochs basteln usw. haben in diesem Situationsansatz weitgehend ausgedient.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das Kind auf Augenhöhe zu behandeln, zum Beispiel bei Abstimmungen: Die Stimme eines Kindes zählt genauso viel wie die des Erziehers. Kinder können so spielerisch Verantwortungsgefühl entwickeln.


Situationsansatz

Zentral ist, was die Kinder interessiert


© iStock
Von Stereotypenzuweisungen wird bewusst Abstand genommen, kein Mädchen muss „mädchenhafte“  Dinge tun – darf es aber, wenn es möchte!
Altersübergreifende Angebote wie Ausflüge geben den Kindern die Möglichkeit, von den Älteren zu lernen und von deren Erfahrungen zu profitieren.

Der Situationsansatz zusammengefasst:
• Lebenswirklichkeit der Kinder bestimmt das den Kindergartenalltag
• Soziale und kulturelle Lebensbedingungen werden miteinbezogen
• Das Kind ist auf Augenhöhe mit den Erziehern

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