Kindergarten und Kita für unter-3-Jährige

Immer mehr Kindergärten betreuen Kinder unter drei Jahren - für Eltern die Chance, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Was es dabei zu beachten gibt


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Gesetzlicher Anspruch auf Kindergartenplatz


Seit dem 1. August 2013 haben Kinder zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in einer Kinderbetreuung. Doch der großen Nachfrage stehen kaum genügend Krippenplätze gegenüber. Viele Eltern finden für ihr Baby noch immer keinen Platz in einer öffentlich geförderten Betreuungseinrichtung.


Richtige Kinderbetreuung für Ihr Baby finden

Aber immer mehr Kitas nhemen auch Kinder unter 3 Jahren auf und bieten damit Alternativen zu privat organisierten, oft mit hohen Betreuungskosten verbundenen und zeitlich begrenzten Betreuungsformen wie Tagesmutter, Au-pair-Mädchen oder Krabbelgruppe.

Dennoch ist die Betreuung der Babys in Kitas, im Kindergarten und Krippen für viele Eltern zunächst mit Unsicherheit und Bedenken verknüpft. Die erste Frage lautet natürlich: Welche Kinder haben überhaupt Chancen auf Betreuung in einer öffentlich geförderten Einrichtung?

Welche Kinder haben eine Chance auf einen Kita-Platz?
"In den meisten Kitas entscheiden soziale Gründe über die Aufnahme eines Kindes“, sagt Kerstin Kohler-Gern, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte Immergrün in Freiburg. Der Nachwuchs allein erziehender, berufstätiger oder sich in der Ausbildung befindlicher Mütter hat in der Regel Vorrang. Auch eine schwierige Familiensituation kann die Aufnahme eines Kindes in Krippe oder Kita beschleunigen.

Apropos Krippe: Die Betreuung von unter Dreijährigen in eigens für diese Altersgruppe eingerichteten Kindergärten ist ein Auslaufmodell. Und zwar deshalb, weil die Vorteile altersgemischter Gruppen, in denen Kinder zwischen einem und sechs Jahren im gemeinsamen Spiel soziales Verhalten lernen - etwa das Teilen oder die gegenseitige Rücksichtnahme -, bei weitem überwiegen. Welche öffentlichen Einrichtungen Kinder unter drei Jahren betreuen, ist bei Familienberatungsstellen und Jugendämtern zu erfahren.


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