
Wenn Ihr Kind Kita oder Krabbelgruppe besucht, läuft das nicht immer einwandfrei ab. Hier drei der häufigsten Probleme in Kita oder Krabbelgruppe - und ihre Lösung.
Meine Tochter ist neu in der Kinderkrippe. Sie weint laut, wenn ich sie abgebe. Ist das ein Grund zur Sorge?
Nein. In der Eingewöhnungsphase sind Trennungstränen ganz normal. Sobald die Mutter oder der Vater außer Sichtweite sind, beruhigen sich die Kinder auf dem Arm der Erzieherin in der Regel schnell wieder. Fragen Sie sie das nächste Mal, wie sich Ihr Kleines verhält, wenn Sie gegangen sind. Lassen Sie sich von Tränen in der Eingewöhnungsphase – mehrere Tage bis Wochen – bitte nicht verunsichern.
„Je ängstlicher Sie selbst sind, desto eher überträgt sich das auch auf Ihr Kind. Und umso eher wird es weinen“, sagt der Hamburger Diplom-Psychologe Michael Thiel. So können Sie Ihrem Kind die Eingewöhnungsphase erleichtern: Gewöhnen Sie es ganz langsam an die neue Situation; die ersten Besuche in der Krippe sollten nicht länger als ein, zwei Stunden dauern, und Sie oder Ihr Partner sollten in dieser Zeit immer dabeibleiben. Nach ein bis zwei Wochen können Sie versuchen, ihr Kind für eine oder anderthalb Stunden ganz bei den Betreuerinnen zu lassen.

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