Kleinkind-Entwicklung: Das Kleinkind im 28. Monat

Ihr Kind trainiert weiter seine motorischen Fähigkeiten und lebt gern seinen Bewegungsdrang aus. Außerdem entwickelt es einen immer stärker werdenden eigenen Willen – das gepaart mit dem Wunsch, Grenzen auszutesten, kann manchmal ganz schön anstrengend sein.


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Kleinkind-Entwicklung: 28. Monat


Bewegung und Motorik


Im Laufschritt klappt nun alles reibungslos, Ihr Kind hat an Geschicklichkeit und im Gleichgewicht an Sicherheit gewonnen. Es übt fleißig das Hüpfen und Springen. Anfangs hüpft es noch von einer Stufe oder einer anderen Erhebung mit beiden Beinen ab und landet mit beiden Füßen gleichzeitig auf dem Boden.
Der eigene Wille wird stärker

In dieser Phase der Kleinkind-Entwicklung zeigt Ihr Kind mehr Eigenwillen. Es weiß schon ganz gut, was es mag und was nicht. Verbal kann das Kleinkind sich immer besser mitteilen, aber wenn das nicht hilft, versucht es sich durchaus auch körperlich durchzusetzen. Mitunter tritt, beißt oder schlägt Ihr Kind, um seinen Standpunkt klarzumachen.

Zeigen Sie dem Kind ruhig die Grenzen auf, aber bringen Sie ihm auch viel Verständnis entgegen. In dieser Entwicklungsphase braucht Ihr Kind viel Rückhalt, schließlich muss es lernen, dass seine Wünsche nicht immer erfüllt werden. Lassen Sie es einfach bei Dingen des alltäglichen Lebens mitentscheiden, ob es bspw. den blauen oder roten Pulli anziehen möchte. So lernt es, dass es seine Wünsche haben darf und einfordern kann. Das stärkt sein Selbstbewusstsein.
Das Kleinkind im 28. Monat fördern
Machen Sie Hüpf- und Springspiele mit Ihrem Kind. Die meisten Kinder bewegen sich sehr gerne auf Musik und bekannte Kinderlieder. Planen Sie beim Spazierengehen genug Zeit ein, damit sich Ihr Kind richtig austoben kann. Ist es unausgelastet, kann es sehr missmutig und unzufrieden sein.

Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, Ihnen seine Bedürfnisse mitzuteilen und respektieren Sie seine Wünsche. Erklärungen helfen Ihrem Kind Anweisungen oder Verbote anzunehmen. Verlangen Sie von ihm nicht, dass es sich immer einwandfrei benimmt. Kinder lernen, indem sie Dinge ausprobieren und die eigenen Grenzen sowie die Grenzen Anderer austetsten.


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