Kleinkind-Entwicklung: Das Kleinkind im 35. Monat

Fast drei Jahre alt! Lesen Sie, was Ihr Kind nun schon alles beherrscht und warum Sie es zu viel körperlicher Bewegung anhalten und gemütliche Rückzugsorte schaffen sollten.


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Kleinkind-Entwicklung: 35. Monat


Großartig, was Ihr Kind jetzt schon alles kann!


Die Kleinkind-Entwicklung schreitet voran. Das Gehirn Ihres Kindes entwickelt sich immer mehr und damit auch das Zeitverständnis. So kann Ihr Kind mit 35 Monaten nun Dinge wiedererkennen und wieder aufrufen. Zum Beispiel kann es sich an Ereignisse erinnern, die gestern passiert sind und es hat auch ein Bewusstsein für morgen.

Ihr Kleinkind verfügt mittlerweile schon über eine gute Körperkoordination. Es kann jetzt problemlos rennen, auf einem Bein stehen, hüpfen, Stufen steigen und balancieren. Hohe Klötzchentürme sind kein Problem mehr und seine Zeichnungen nehmen allmählich Gestalt an, sodass Formen erkennbar werden. Beim Basteln kann Ihr Kind schon eine kleine Schere bedienen.

Es kann sich nun auch länger konzentrieren und lässt sich weniger leicht ablenken. Beim Malen oder Bücher anschauen kann sich Ihr Kleinkind schon ca. neun Minuten am Stück konzentrieren. Sein Wortschatz umfasst mittlerweile schon 800 bis 1.000 Wörter und es nutzt ungefähr drei bis vier Worte pro Satz.
Das Kind im 35. Monat fördern
Wenn Ihr Kleinkind nun keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, ist das in dieser Phase der Entwicklung völlig normal. Gönnen Sie ihm aber dringend benötigte Ruhephasen, in denen sich Ihr Kind entspannen und wohlfühlen kann. Richten Sie ihm bspw. eine Kuschelecke im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer ein, in die es sich zum Ausruhen zurückziehen kann.

Kleinkind und Mutter kuscheln

Ruhepausen müssen sein und eignen sich toll zum gemeinsamen Kuscheln.


© Thinkstock
Spielen Sie mit Ihrem Kleinkind! Körperliche Bewegung fördert die Entwicklung und das Selbstvertrauen. Lassen Sie Ihr Kleinkind entscheiden, was es spielen möchte, so bekommt es das Gefühl, dass es etwas zu sagen hat.

Fördern Sie die Fantasie Ihres Kindes, indem Sie ihm Spielzeug geben, das reale Gegenstände repräsentiert, wie zum Beispiel eine Kinderküche oder einen Kinderrasenmäher.

Denken Sie daran: Bewegung macht durstig. Ihr Kind bewegt sich bestimmt viel und kann dadurch schnell an Flüssigkeit verlieren. Geben Sie ihm daher tagsüber viel zu trinken. Am besten eignen sich Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und Saftschorlen mit einem Teil Saft und zwei Teilen Wasser. Limonaden sollten Sie möglichst vermeiden.

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