Kleinkinder schätzen einfache Instrumente

Schon die Kleinsten können Musik machen - mit Gegenständen aus dem Haushalt. Einige Anregungen dafür und Informationen zu Baby-Kursen und Musikschulen.


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Einfache Instrumente für musikalische Früherziehung




© Thinkstock
Wer nach passenden Musikinstrumenten für die musikalische Früherziehung der Kleinen sucht, wird schnell fündig: Im Haushalt gibt es eine Menge Alltagsgegenstände wie Töpfe, Schneebesen oder eine Fahrradklingel, mit denen Mini-Virtuosen „Musik“ machen können. Viele lassen sich auch mit geringem Aufwand selbst basteln. Rasseln und Trommeln eignen sich besonders gut, da sie das Kind durch die einfache Handhabung zur rhythmischen Begleitung geradezu auffordern. „Bei klingenden Instrumenten wie Triangel, Becken oder Glockenspiel zählt vor allem die Qualität des Tons, da diese ersten Höreindrücke auf prägende Weise im Gehirn gespeichert werden“, meint die Expertin.

Generell gilt aber vor allem: Je jünger das Kind ist, desto einfacher muss das Instrument sein. Aber auch die Instrumente der Erwachsenen wirken faszinierend auf die Kleinen. Schnell gucken sie sich die Bewegungen des Pianisten ab und wollen selbst in die Tasten „hauen“.
Musikschulen bieten Baby-Kurse an
Eine gute, erste Gelegenheit, für musikalische Früherziehung, bieten die Kurse von Musikschulen. So gibt es z.B. den „Babygarten“ für Kinder zwischen sechs und 18 Monaten sowie „Musikgarten 1 und 2“ (1 = ab dem 18. Monat, 2 = von drei bis viereinhalb Monaten; mehr Infos dazu rechts im Interview) oder die Yamaha-Musikschule. Ihr Kursangebot heißt „Robby“ und ist für Kinder ab dem vierten Lebensmonat.

Meistens liefern die Kurse Eltern gute Anregungen, die sie zu Hause aufgreifen und nachmachen können. Hier werden Kinderlieder gesungen, verschiedene Instrumente ausprobiert, wird getanzt oder Geräuschen gelauscht. Eine musikalische Vorbildung ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Auch müssen Eltern weder Noten lesen noch ein Instrument spielen können.


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