Noch mehr Lernspiele für Kindergartenkinder

Und hier kommen noch mehr Lernspiele für Kindergartenkinder, zu den Bereichen Fantasie und Kreativität, Sinne und Gefühle, Umwelt und Natur sowie Soziale Beziehungen.


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4. Lernspiele: Fantasie und Kreativität



Noch mehr Lernspiele für den Kindergarten


Malen, Singen, Musikmachen, Basteln, Kneten sind Aktivitäten, die man spontan mit „Kindergarten“ assoziiert. Sich selbst eine eigene Welt schaffen in seiner eigenen Zeit, sich versunken dem Schaffensprozess hingeben und dann noch ein Ergebnis betrachten und präsentieren können-was gibt es Schöneres?

Ein kreatives Gruppenerlebnis bieten Legespiele wie die 'La Strada-Reihe' (Logo-Verlag). Holzplättchen mit Mustern können zu Straßen oder Bildern zusammengelegt werden, einfach so oder nach Regeln.

Mit 'Alhambra' (cuboro-edition) lassen sich aus unterschiedlichen Dreiecken, Vierecken und Kreisen in verschiedenen Farben Bilder legen oder kleben, nach Vorlage oder Lust und Laune. Einige Teile sind sehr klein, daher ist es eher ein Spiel für die Älteren.

Kinder ab drei können bei 'Imita' (beleduc) Kreativität entfalten. In dem einfachen Laufspiel werden Tiere und Gegenstände nachgeahmt: entweder pantomimisch oder mit Stimme.
5. Lernspiele: Sinne und Gefühle
Ohne Emotionen lernt man nichts, das ist eine bewiesene Tatsache. Sie bei anderen zu erkennen, ist gar nicht so leicht. Da hilft das 'Gefühle-Quartett' (Donna Vita). Freude, Glück, Stolz, Ekel - je ein Junge und ein Mädchen zeigen in Mimik und Körperhaltung, wie es in ihnen aussieht. Das öffnet den Raum für Gespräche, die in einer Spielsituation leichter fallen.

Die 'Midromis' (Logika) leben auf anderen Sternen und wollen die Erde besuchen. Das klappt aber nur, wenn beispielsweise Farben richtig erkannt oder verschiedene Oberflächenarten (weich, rau…) entdeckt werden.

Memo-Spiele zur Erweiterung der Sinneswahrnehmung stellt 'Knetmatz' her. Beim 'Rasselmatz' geht es um Geräusche, beim 'Fühlmatz' um taktile Wahrnehmung.

'Tastaro' (beleduc) heißt ein Spiel für die Kleineren, bei dem in einem Säckchen ausgestanzte Holzteile, zum Beispiel ein Fisch, für die passende Form erfühlt werden sollen. Doch der Schmuse-Teddy wird immer noch gebraucht.
6. Lernspiele: Umwelt und Natur
Die Natur erlebt man natürlich am besten draußen, beim Kastaniensammeln oder Querfeldeinlaufen. Sollte man in Wald und Feld Tiere entdecken, kann man mit 'Manymals' (Adlung) sein Wissen vertiefen. Viele Tierkarten werden offen ausgelegt. Nun wird eine Karte mit Eigenschaften aufgedeckt, zum Beispiel vier Füße, Fleischfresser, Gefieder. Jetzt muss man schnell alle Tiere schnappen, bei denen man diese Eigenschaften vermutet.

Wer nach 'Spuren im Wald' (Huch & Friends) sucht, der kann sich erst einmal bei dem gleichnamigen Spiel kundig machen. Ob Reh oder Wildschwein, nur die richtige Fährte und das richtige Tierfutter führen zum Sieg.

Warum die Banane krumm ist und dass Kamele 120 Liter Wasser auf einmal trinken können, erfährt man beim Wissensspiel 'Unsere Welt' (Ravensburger). Reihum müssen kleine Bildkärtchen aufgedeckt und richtig an große Themenkarten - zum Beispiel tropischer Regenwald - angelegt werden.

Auf dem 'Waldspaziergang' (intellego holzspiele) entdeckt der Wanderer einheimische Bäume und die dazugehörenden Blätter und Früchte. Nebenbei muss er einen Korb voll Pilze sammeln. Im Beiheft werden alle Bäume vorgestellt. Fazit: Lernspiele können in jedem Bereich Wissen vertiefen. Erfahrungen in der Natur, mit den Eltern oder mit anderen Kindern im Freispiel können diese aber auf keinen Fall ersetzen.
7. Lernspiele: Soziale Beziehungen
Jedes Spiel mit Regeln übt das Leben in der Gemeinschaft. Rollenspiele erlauben, in der Verkleidung einer Ritterin oder eines Fußballers die Welt aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Brettspiele sind meist auf Gewinnen oder Verlieren ausgerichtet, was Kindergartenkindern häufig nicht angenehm ist. Kooperative Spiele sind eher selten.

Anders die 'Burgritter' (haba): Nur gemeinsam können die Spieler den Turm für den König bauen. Sie müssen alle an einem Strang, hier an einem Gummiband, ziehen, um Bauklötze und Figuren aufeinanderzustellen.

Bei 'gesagt - getan!' (haba), einer speziellen Variante der Montagsmaler, weiß nur der König, welches Bild entstehen soll. Er dirigiert seinen Hofstaat, bis dieser errät, ob nun ein Schiff oder eine Krone dargestellt ist.

Einen Wettstreit um Gold liefern sich 'Gute Freunde' (Drei Magier Spiele) - und bleiben doch ebensolche! Sie tauchen nach wertvollen Münzen, doch wenn sie sich auf einem Seerosenblatt treffen, umarmen oder küssen sie sich sogar!


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