Mit Kind in den Urlaub

Wenn man den Urlaub mit Kleinkind gut vorbereitet, lassen sich auch längere Strecken mit dem Auto locker meistern. Was Sie auf der Fahrt beachten sollten.


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Mit dem Kleinkind in Urlaub

Foto: Thinkstock


Mit Kleinkind in den Urlaub - die Vorbereitung
  • Streckenplanung: Gerade bei längeren Touren sollten Sie die Strecke planen – mit einem der vielen im Internet kostenlos zugänglichen Routenplanern eine Sache von nur wenigen Minuten. Planen Sie am besten auch gleich Ausweichrouten mit ein, um im Notfall Staus umfahren zu können.
  • Probepacken: Mit leeren Koffern und Taschen verschaffen Sie sich einen ersten Überblick, wie viel Gepäck Sie im Auto mitnehmen können. 
  • Wechselkleidung fürs Kleinkind griffbereit: Denken Sie daran, Kleidung zum Wechseln für sich und das Kind griffbereit zu haben, um für Eventualitäten wie plötzliche Regengüsse bei der Rast, umkippende Getränke und Übelkeitsanfälle gerüstet zu sein
  • Bequeme Kleidung: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu warm angezogen ist und im Schlaf womöglich unbemerkt überhitzt.
  • Schutz vor Sonne und Zugluft: Achten Sie auf der Fahrt in den Urlaub mit dem Kleinkind vor allem darauf, dass das Kind nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Besorgen Sie sich daher vor der Fahrt montierbare Sonnenblenden. Die Klimaanlage sollte nicht zu kühl eingestellt sein.

Mit Kleinkind in den Urlaub - die Ausstattung
Sitzschale: Wenn der Kopf vom Kleinkind an den Rand der Babyschale heranreicht, dann hat sie für die Fahrt in den Urlaub ausgedient. Nun braucht das Kind eine Sitzschale mit so genanntem Hosenträger- oder Fünf-Punkt-Gurt. Sitzschalen lassen sich in der Regel in verschiedene Positionen einrasten, so dass es in der Sitzschale sowohl zum Herausschauen als auch zum Ausruhen gemütlich und bequem ist. Sitze aus der Kategorie I sind für ein Gewicht von neun bis 18 Kilo zugelassen. Sitzplatz: Wo der beste Platz für den Kindersitz ist, ist durchaus strittig: Nach der Unfallstatistik hat der Platz hinter dem Beifahrersitz zwar einen leichten Vorteil, was die Sicherheit betrifft. Er ist allerdings unpraktisch, wenn sich der Beifahrer vom Vordersitz aus um das Kind kümmern will. Auf gar keinen Fall darf man den Kinderesitz auf dem Beifahrersitz unterbringen, wenn dort ein Airbag installiert ist – bei einem Unfall würde der Airbag das Verletzungsrisiko dramatisch erhöhen.  Denken Sie auch an einen elektrischer Flaschen- bzw. Breikostwärmer, der z.B. an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden kann. Breigläser in den Fahrtpausen erhitzen. Was für das Wohlbefinden vom Kleinkind essenziell ist, gilt auch für das der Eltern: regelmäßige Pausen, die Sie am besten schon bei der Planung in den Urlaub berücksichtigen. Legen Sie am besten kleine Pausen 1½ Stunden-Rhythmus ein. 


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