Mit Kleinkindern draußen spielen

In der Natur gibt es für Kleinkinder viel zu entdecken. Bei einem Ausflug auf die Wiese oder in den Wald oder bei Kinderspielen lernen Kleinkinder und Babys eine ganze Menge.


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Mit Kleinkind draußen spielen


Natur ist für Ihr Kleinkind der beste Spielplatz

In der Natur gibt es für Kleinkinder viel zu entdecken. Gras kitzelt zwischen nackten Zehen, es gibt bunte Blumen, süße Beeren, glatte Steine und raue Baumrinde zum Schnuppern, Naschen und Befühlen. „Die Natur ist der beste Spielplatz der Welt“, sagt Dagmar Winterhalter-Salvatore vom Institut für Frühpädagogik in München. Die Heil- und Sozialpädagogin entwickelt naturwissenschaftliche, mathematische und technische Projektreihen für Kindergärten. „Auf einer Entdeckungsreise durch die Natur üben Kleinkinder nicht nur alle motorischen Fertigkeiten, die sie im Leben brauchen - wie etwa Hüpfen, Klettern oder Balancegefühl -, sie lernen auch, neugierig zu sein. Wenn nichts vorgegeben oder vorgefertigt ist, ist eben auch alles möglich. Und das macht es ja so spannend.“


Spielen in der Natur schärft die Sinne von Kleinkindern Dazu trainiert der Umgang mit den Naturelementen alle Sinne. „Ein rauer Ast spricht den Tastsinn ganz anders an als ein glatter Plastikbaustein“, sagt Martin Grunwald, Leiter des Haptik-Labors der Uni Leipzig. Und da jede Sinnenswahrnehmung eine Spur im Gehirn von Kleinkindern hinterlässt, ist ein Tag auf einer Sommerwiese nicht einfach nur ein schöner Ausflug, sondern Bildungsurlaub für Kleinkinder und Babys. Denn, so der Tastsinnforscher, wer mit seinen Händen früh Unterschiede - etwa zwischen Walderde, Buddelsand oder Lehm - erforschen darf, wird später ein feineres Fingergefühl haben. Je früher Kinder also mit den Elementen, mit Pflanzen und Tieren in Berührung kommen, desto besser.


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