Musikalität ist angeboren


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Musikalische Früherziehung: Musikalität ist angeboren


Fest steht, dass alle Kinder von Geburt an ein musikalisches Potenzial mitbringen, was genetisch bedingt aber ganz unterschiedlich ausgeprägt ist. „Wie weit sich diese musikalischen Fähigkeiten entwickeln können, hängt im hohen Maße von der Förderung in den ersten Lebensjahren ab“, weiß die Musiktherapeutin. Die musikalische Förderung sollte vor allem auf spielerische Weise passieren, damit die Kleinen nicht überfordert werden. Sehr beliebt sind z.B. vorgesungene Lieder oder rhythmische Reime, zu denen sich Eltern und Kind bewegen.

Das bloße Vorspielen von Musik vom Band eignet sich für Babys nicht so gut, da die dazu passenden Bewegungen nicht „erlebbar“ werden. Überhaupt ist die Bewegung ein wichtiger Teil der musikalischen Früherziehung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Babys durch die körperliche Bewegung mit dem Erwachsenen den Rhythmus lernen und ihn später wiedererkennen. „Wer mit dem Baby auf dem Arm zu Musik durch den Raum tanzt, schult zugleich das Takt- und Rhythmusgefühl seines Kindes“, sagt Hirler.


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Musikalische Spielformen bieten dem Kleinkind somit eine gute Basis, von der ausgehend es sich im sensorischen, motorischen, sprachlichen und sozialen Bereich entwickeln und austoben kann. „Das Sehen, Hören und Bewegen bilden eine Einheit und werden gleichzeitig gefördert.“

Weitere musikalische Bewegungsspiele, die auch die Feinmotorik und den Gleichgewichtssinn schulen, sind Kniereiter, wie Hoppe-Hoppe-Reiter, Krabbelverse oder Fingerspiele.


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