
Ostereier ausblasen und bemalen - das gehört zu Ostern wie der Schokohase im Nest. Damit auch alles glatt geht, verraten wir Ihnen hier ein paar Tipps.
Seit wann liegen die Eier eigentlich im Kühlschrank? Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, machen Sie einfach einen Frischetest. Legen Sie das Ei in ein Glas Wasser. Sinkt es flach auf den Boden, ist es frisch. Schwebt es senkrecht auf der Spitze im Wasser, ist es reif für die Mülltonne. Solche Eier sollten Sie auf keinen Fall als Ostereier verwenden.
Im Kühlschrank kann man Ostereier bis zu drei Monate aufbewahren. Ist die Schale ein wenig angeknackst, sind es nur ca. drei Wochen. Bei Zimmertemperatur sollte die bunte Pracht nach spätestens einer Woche aufgefuttert werden.
Um Ostereier auszublasen brauchen Sie: 1 Eierpikser, 1 kleinen Kreuzschlitzschraubenzieher, 1 dünne Stricknadel, 1 Ohrenspritze (aus der Apotheke).
So geht's: Mit dem Pikser die Schale oben und unten einstechen und die Löcher mit dem Schraubenzieher vorsichtig erweitern. Die Stricknadel einmal quer durch Löcher, Innenhaut und den Dotter schieben. Zuletzt mit der Spritze Luft in das Ei pressen. Das Innere des Eis läuft dann auf der anderen Seite heraus. Später die Ostereier mit klarem Wasser noch mal gut durchspülen. Zum Aufhängen knoten Sie ein Stück Bindfaden um ein abgebrochenes Streichholz und schieben dieses durch eines der beiden Löcher im Ei. Ein bisschen schütteln, dann stellt sich das Hölzchen quer, und das Osterei ist fertig zum Aufhängen an die Zweige.
Mit Spinat werden Ostereier grün, Safran macht sie gelb, Rote Beete färbt rot und dunkle Zwiebelschale braun. Fügen Sie die zerkleinerten Zutaten beim Eierkochen einfach hinzu. Zusätzlich einen Schuss Essig ins Wasser - das beseitigt Fettreste auf der Schale. So kann das Ei die Farbe besser aufnehmen. Zwar werden die Farben beim Selbermachen nicht so kräftig wie bei den chemischen Konkurrenten. Dafür verursachen sie bestimmt keine Allergien. Nicht vergessen: Ostereier später mit ein wenig Öl polieren - dann glänzen sie richtig schön!
Ob selbst gemacht oder nicht - Eier lassen sich mit fast allen Farben bemalen. Besonders gut lassen sich jedoch Ölfarben auf der zerbrechlichen Schale verteilen. Ansonsten sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Mit Kartoffelstempeln bedrucken, mit Konfetti bekleben, mit flüssigem Wachs betupfen - erlaubt ist, was die dünne Haut so aushält.
Bei diesem Gerät wird das Ei vor dem Bemalen an den spitzen Enden zwischen zwei Klemmen geschraubt. Durch eine kleine Kurbel lässt sich das Ei an die richtige Stelle drehen, ohne klebrig-bunte Finger zu riskieren - genau das Richtige für kleine Künstlerhände. Bei www.jako-o.de
Ist ein Ei zerbrochen? Halb so schlimm. Denn mit den klein gebröselten Schalen lassen sich hübsche Mosaike auf neue Ostereier kleben - entweder naturbelassen oder schön bunt.

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