"Breakdance ist die coolste Sache der Welt"

Phil Greifenberg stellt coole Sportarten für neugierige Kids vor – und traut sich, sie selbst auszuprobieren. Dieses Mal beweist er Taktgefühl beim Breakdance.


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Phil in Action: Breakdance



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Anfang der 80er-Jahre bin ich selbst von der ersten Hip-Hop-Welle erwischt worden, und Breakdance wurde damals meine große Leidenschaft – selbst heute tanze ich noch gern mit! Entstanden ist der Tanz in den New Yorker Ghettos (z.B. in der Bronx), wo Kids eine Möglichkeit kreiert hatten, sich auszudrücken und auf friedliche Weise in den „Battles“ ihr Können zu beweisen.


Breakdance wird heute in Tanzschulen unterrichtet


Breakdance mit Phil Greifenberg

"Breakdance ist die coolste Sache der Welt und macht Mega-Spaß“, finden die „B-Boys“ Pete (11; links) und Louis (10; rechts).


© David Königsmann
Früher haben wir auf der Straße (auf Pappe oder einem Stück PVC) oder Rollschuhbahnen getanzt. Heutzutage wird Breakdance in Tanzschulen angeboten, wo Parkettboden optimale Bedingungen liefert. Wie z.B. im Tanzstudio Billie’s in Hamburg-Altona. Mit einem guten Trainer erzielt man schnell Erfolge, der Spaß kommt bei den komplexen Übungen nicht zu kurz.

Für Fortgeschrittene wie Pete und Louis, die bereits vor fünf Jahren mit Breakdance angefangen haben, gibt es auch eine mehr sportlich orientierte Version, die mit großen Veranstaltungen wie „Battle of the Year“ oder Red Bull „BC One“ ein junges Publikum anspricht.

Für Breakdance braucht man:
• lockere Kleidung
• Sportschuhe
• guter Tanzboden (Parkett)
• Musik
Coole Endposition ist entscheidend
Wichtig sind Musik und Taktgefühl – man fängt mit Top Rocks (Schrittkombinationen im Stehen) an und geht dann zu Tanzelementen am Boden (Down Rocks) über, wo man verschiedene Moves zeigt, z. B. einen „einfachen“ Sixstep (Grundschritt am Boden) oder Power Moves wie Windmill („Windmühle“ auf den Schultern) und Headspin (Drehen auf dem Kopf). Ein Move endet meist mit einem Freeze, bei dem man in einer möglichst coolen Position verharrt.

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Der gesamte Körper wird trainiert

„Breakdance ist ein Lebensgefühl, es macht Spaß und man findet Freunde. Man kann sich ausdrücken und zeigen, wer man ist. Der ganze Körper wird trainiert, zudem Koordination, Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht“, sagen Pete und Louis unisono.

(von Phil Greifenberg* / erschienen in der familie&co 08/2017)


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*Über den Autor: Im Leben des Hamburgers Phil Greifenberg dreht sich alles um Sport, Bewegung und Musik. Der vierfache Familienvater arbeitet als Musikproduzent und hat, oft im Auftrag großer Marken, Lieder, Hörspiele und Konzepte für Kinder auf den Markt gebracht. All das macht nicht nur großen Spaß, sondern zeigt den Kids auf spie­lerische Weise, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung und Sport sind. Phil ist außerdem Trainer bei „Sportspaß Hamburg“, wo er Kurse zum Thema Erlebnissport für Kinder anbietet.




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