Sicher im Web: Privatsphäre ist wichtig!

Damit der Nachwuchs sicher im Web unterwegs ist: Aufklärung und Sensibilisierung sind die Basis für sicheres Surfen.


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Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über Risiken und Gefahren




© Thinkstock
Kein Programm bietet einen so umfassenden Schutz wie ein bewusster und aufgeklärter Umgang mit dem Netz. Wichtige Themen bei der Medienerziehung sind zum Beispiel die Weitergabe persönlicher Daten wie der echte Name, Adresse oder Telefonnummer, das Verhalten gegenüber anderen Nutzern und welches Verhalten und welche Online-Aktivitäten in Ordnung sind und welche nicht. Viele Arbeitgeber machen sich zudem in den sozialen Netzwerken auf die Suche nach den Profilen ihrer Bewerber. Um keine Probleme bei der Suche nach einem Ausbildungs-oder Arbeitsplatz zu bekommen, sollte Ihr Kind einschätzen können, welchen Eindruck sein Profil im Netz hinterlässt. Zeigen Sie Ihrem Kind auch, wie es den Wahrheitsgehalt von Webinhalten durch den Vergleich mit anderen Quellen überprüfen kann. Diskutieren Sie kritische Inhalte, damit fördern Sie die Fähigkeit, mit unerwünschten Ergebnissen virtueller Entdeckungsreisen umzugehen.
Sensibilisieren Sie Ihr Kind für die Privatsphäre

  Persönliche Fotos im Internet


Für Ihr Kind ist es wichtig, ein Gefühl für den Schutz der eigenen Person und Identität zu entwickeln. Dazu gehört es auch, über Phänomene wie Sexting zu sprechen, bei dem Teenager Nacktfotos von sich selbst verschicken. Auch selbst gedrehte und ins Netz gestellte Filme können leicht zur Ursache von Cyber Mobbing werden. An sich könnte das alles harmlos sein – bis unerwünschte Personen oder Unbekannte diese Bilder in die Hände bekommen. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass das Internet ein offener Ort ist, an dem sich verschiedene Arten von Menschen aufhalten, deren Absichten nicht immer sofort erkennbar sind. Auch, dass Pädophilie oder Kriminalität keine Ausnahmen im Netz darstellen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber anderen ist also durchaus angebracht. Ob die Grenze von der virtuellen Welt zur Realität durchbrochen wird, beispielsweise durch eine Verabredung mit dem Chatpartner oder über die Preisgabe der eigenen Identität, sollte wohl überlegt sein. Ermuntern Sie Ihr Kind, in sozialen Netzwerken strenge Sicherheitseinstellungen für den Schutz der eigenen Privatsphäre einzustellen und seine Posts nicht öffentlich, sondern nur für den Freundeskreis sichtbar zu machen. Jugendliche sollten im Übrigen nicht nur einen bewussten Umgang mit den eigenen Inhalten haben, sondern auch mit Daten und Bildern von Freunden sensibel umgehen.