Alternative Betreuungsangebote nach Schulschluss


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Beste Lösung für Ihr Kind finden


Wenn sich Ihr Kind allein noch unsicher fühlt, klären Sie an der Schule, in der Kirchengemeinde und beim Jugendamt, welche alternativen Betreuungsangebote es vor Ort gibt. Falls es keine öffentlichen Angebote gibt, versuchen Sie, private Netzwerke zu bilden. Fragen Sie auf dem Elternabend, auf dem Spiel- oder Sportplatz andere Eltern: „Wie bekommen Sie das eigentlich hin?“ Vielleicht kann Ihr Kind mit zu einem Schulfreund gehen oder zu einer privat organisierten Nachmittagsgruppe. Feilen Sie weiter an einem persönlichen System, bis Sie die beste Lösung für Ihr Kind gefunden haben.
Alternative Betreuungsangebote zum Schlüsselkind nach Schulschluss:
Mittagsangebote: Manche Städte und Gemeinden bieten Schülern bis circa 14 Uhr einen Mittagstisch mit Spielstunde oder auch Hausaufgabenbetreuung an. Ansprechpartner sind Jugendzentren, Kirchen und örtliche Vereine. Meist wird ein kleiner Beitrag pro Mahlzeit erhoben (etwa 2 Euro).

● Horte: Die bekannteste Form der Kinderbetreuung. Meist entweder direkt auf dem Schulgelände oder Teil einer Kindertagesstätte. Die Horte bieten ein Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, altersgemäße Spielanregungen und auch eine Ferienbetreuung. Ansprechpartner sind Schulen, Kindergärten, Jugendämter oder Kirchengemeinden. Die Kosten variieren je nach gewünschter Betreuungsdauer und Bundesland. Meist zahlen Eltern mindestens 60 Euro.

● Ganztagsschulen: Noch ist das Angebot gering, besonders bei Grundschulen. Doch es wird ständig ausgebaut. Die Kinder werden in der Ganztagsschule bis 15 oder 16 Uhr kostenlos betreut. Für das Mittagessen zahlen die Eltern einen Anteil von bis zu 50 Euro.

● Tageseltern: In dieser familienähnlichen Betreuungsform betreuen freiberufliche Frauen oder auch Männer eine kleine Gruppe von Kindern in ihrer Privatwohnung. Adressen gibt es beim Jugendamt und bei Verbänden (www.tagesmut ter-bundesverband.de). Vier Stunden pro Tag kosten im Monat um die 180 Euro. Je nach Bundesland schwankt der Anteil, den die Eltern davon zu tragen haben, erheblich.

● Nachmittagsangebote: Judo, Fußballtraining, Computerclub, Musikschule - so sind Schulkinder nachmittags stundenweise betreut. Ansprechpartner sind Vereine oder Veranstalter. Vereine verlangen in der Regel äußerst moderate Jahresbeiträge, private Anbieter sind mitunter sehr teuer.