
So fällt der Schulanfang leichter: Spieletipps rund um die Einschulung - von der Schul-Fotosafari bis hin zum Wissensquiz
Der „Mehr Zeit für Kinder“ e.V. hat einige Spiele zum Schulanfang zusammengetragen. So können die Kindern sich gut auf den Schulanfang vorbereiten und auf die Einschulung freuen:
Für dieses Spiel zum Schulanfang erhält jedes Familienmitglied vorab ein Blatt Papier (DIN A3), auf dem lediglich das Wohnhaus eingezeichnet ist, und einen Stift. Nun nichts wie auf den Weg zur Schule!
Die Aufgabe besteht darin, dass jeder unterwegs so viele Anhaltspunkte (Bäcker, Apotheke, grünes Haus mit Gartenzwergen) wie möglich auf dem Papier einträgt. Natürlich dürfen auch die Nebenstraßen, Fußgängerüberwege und Ampeln nicht fehlen.
Zu Hause sollten dann die entstandenen Pläne noch einmal in Ruhe durchgesprochen werden. Sie werden staunen, welche Beobachtungsgabe Kinder besitzen und wie viele Details auf den Plänen der Erwachsenen noch fehlen. Fertigen Sie dann gemeinsam auf Packpapier einen großen, bunten Plan an. Vergessen Sie nicht, alle wichtigen Verkehrszeichen einzutragen.
Rüsten Sie Ihr Kind und sich selbst mit einem Fotoapparat aus, und schon geht´s los! Auf dem Weg zur Schule soll alles fotografiert werden, was ins Auge fällt (Straßenschilder, bunte Häuser).
Spannend wird es dann, wenn die Bilder auf dem Tisch liegen. Denn jetzt gilt es, die Fotos dem richtigen Standort auf dem Plan zuzuordnen. Machen Sie doch ein Quiz daraus. Dazu müssen Sie zunächst alle Fotos mischen. Dann wird gemeinsam geraten, wo jedes einzelne Foto entstanden ist. Wer die richtige Lösung weiß, darf es an seinen Platz auf dem Plan ein-kleben.
Morgens aufstehen und zur Schule gehen fällt gerade am Anfang besonders schwer. Eine fertig gepackte Schultasche und erledigte Hausaufgaben können da schon helfen. Machen Sie doch für die ersten Wochen ein Spiel daraus! Gleich beim Aufwachen wird die Zeit gestoppt. Jetzt wird geschaut, wie lange das Kind braucht, um fertig zu werden. Hilfreich hierfür ist es, schon ein paar Tage vor Schulbeginn zu üben.
Wichtig ist auch, mit Ihrem Kind gemeinsam zu überlegen, was alles für die Schule benötigt wird. Eine zusammen erstellte Checkliste dient dazu, vor Abmarsch zu schauen, ob auch nichts vergessen wurde.
Der Stundenplan sollte von Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam durchgesehen und doppelt angelegt werden. Mit bunten Farben oder Klammern können Sie auf dem Stundenplan er-kennbar machen, welcher Schultag besonders anstrengend für Ihr Kind ist – etwa weil ein Fach dabei ist, das nicht sehr beliebt ist oder als schwierig empfunden wird. Aber auch die Lieblingsfächer sollten besonders markiert werden. So können Sie auch an hektischen Tagen feststellen, ob Ihr Kind einen anstrengenden oder einfachen Tag hatte.
Viele Menschen erinnern sich ein Leben lang an ihren 1. Schultag. Für die meisten Kinder ist die Schultüte das Wichtigste an diesem großen Tag. Sie soll die Vorfreude auf die Schule verstärken. Besonders stolz sind die kleinen Abc-Schützen, wenn sie ihre Schultüte mit den Eltern gemeinsam gebastelt und gestaltet haben.
Viele Schreibwaren- oder Bastelgeschäfte bieten heute den Grundbausatz für eine Schultüte an. Die Tüte wird dann nach Ihren eigenen Vorstellungen verziert. Wenn Sie die Tüte von Grund auf selbst basteln möchten, benötigen Sie einen Bogen Fotokarton und Material zum Bekleben (z.B. Buntpapierschnipsel, gemalte und ausgeschnittene Figuren, Fingerfarbe für Handdruck-Motive oder ähnliches).
Schlagen Sie mit Hilfe einer Schnur, an deren Ende ein Bleistift befestigt ist, einen Kreisbo-gen auf den Karton. Als Verschluss dient eine Roll Krepp-Papier, die auf
30 cm gekürzt wird. Der lange Streifen wird gerafft und am Innenrand der Tüte festgeklebt.
Um den Wissensstand Ihres Kindes zu einem Thema zu erfragen, können Sie ein Wissens-Quiz veranstalten. Lesen Sie sich die Schulmaterialien zum Thema gründlich durch. Notieren Sie sich dazu dann ein paar Fragen untereinander. Die Fragen sollten nur mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten und sehr kurz und einfach gestellt sein.
Legen Sie sich ein zweites Blatt neben die Frageliste und malen Sie leicht verständliche Zeichen für die jeweils richtige Antwort darauf (z.B. einen lachenden Mund für „Ja“, einen traurigen für „Nein“). Drehen Sie dann das zweite Blatt um und beginnen Sie mit dem Quiz.
Stellen Sie Ihrem Kind die Fragen der Reihe nach und tragen Sie nun direkt dahinter das entsprechende Symbol für die Antwort des Kindes ein. Zum Schluss drehen Sie das zweite Blatt mit den Antworten wieder herum – und so kann Ihr Kind selbst kontrollieren, ob es alle Fra-gen richtig beantwortet hat. Wenn nicht, dann haben Sie die Gelegenheit, das Thema mit dem Kind zu besprechen und Wissenslücken zu schließen.

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